U16-Faustballer des TV Brettorf müssen sich bei DM nur Kellinghusen beugen

„Die Silbermedaille ist mehr als ein Trostpflaster“

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Deutscher Vizemeister: Hauke Rykena (v.l.), Hauke Spille, Vincent Neu, Tom Hartung, Erik Hollmann, Moritz Cording und Lorenz Neu.

Brettorf/Ahlhorn - Achteinhalb Stunden am Steuer können ganz schön lang sein. Während Trainer Marc Lange versuchte, mit Energydrinks seine Konzentration aufrechtzuhalten, tobte hinten im Vereinsbus die Party. Ausgelassen feierten die U16-Faustballer des TV Brettorf auf der Rückfahrt von der deutschen Meisterschaft in Nürnberg-Eibach den Gewinn der Silbermedaille. „Es war ziemlich laut“, berichtete Langes Trainerkollege Dominik von Seggern.

Bei der Mammut-Meisterschaft waren insgesamt 26 Jungen-Teams am Start. Die Brettorfer gewannen ihre ersten vier Vorrundenspiele gegen den VfL Pinneberg (11:3, 11:8), den TV Segnitz (11:5, 14:12), den SV Kübschütz (11:9, 11:7) und den TV Dieburg (11:2, 11:7) souverän. In der abschließenden Partie gegen den NIV Vaihingen kassierte der Niedersachsenmeister dann seine erste Saisonniederlage (8:11, 11:5, 3:11). „Wir standen schon vorher als Gruppensieger fest – vielleicht fehlte da ein bisschen die Spannung“, meinte Dominik von Seggern.

Bei der abendlichen Videoanalyse sahen seine Schützlinge aufmerksam hin, denn im Viertelfinale gegen die Berliner TS (11:5, 11:4) wirkten sie bestens vorbereitet. „Das war leichter als gedacht. Die Berliner haben schon nach dem ersten Satz gemerkt, dass sie nicht mithalten können“, berichtete Dominik von Seggern. Im Halbfinale traf seine Crew erneut auf den NIV Vaihingen und nahm dank einer tollen Leistung Revanche für die Vorrundenpleite (11:6, 11:3).

Brettorfs Endspielgegner, der VfL Kellinghusen, ist das dominierende Team der Altersklasse. „Das war dann eine Nummer zu groß für uns. Wir haben noch eine sehr junge Mannschaft. Einige können sogar noch drei Jahre in der B-Jugend spielen“, erläuterte Dominik von Seggern. VfL-Angreifer und Jugendnationalspieler Rouven Kadgien hatte sehr schnell die wunden Punkte in der Brettorfer Abwehr gefunden. Weil die Schwarz-Weißen zudem höheres Risiko gehen mussten, leisteten sie sich mehr Eigenfehler als üblich und unterlagen am Ende deutlich mit 5:11, 7:11. Trotzdem: , bekräftigte Dominik von Seggern.

Pech hatten die Mädchen des Ahlhorner SV: Die Mannschaft der Trainerinnen Edda Meiners und Sandra Wortmann hatte die stärkste Vorrundengruppe des Turniers erwischt. Der ASV belegte nach Siegen über den TV Dörnberg, den TSV Wiemersdorf, den FV Glauchau-Rothenbach und den Hammer SC 08 sowie Niederlagen gegen den TV Eibach und den Braschosser TV lediglich den vierten Platz – punktgleich mit dem Braschosser TV und dem Hammer SC 08, die jedoch das bessere Satzverhältnis hatten.

Durch Siege über den TV Bretten (11:4, 11:7) und den TSV Pfungstadt (11:9, 11:7) sicherten sich Jenny Gißler, Alicia Hermes, Jana Hemme, Neele Keyser, Michelle Zaddach und Marina Becker immerhin Platz 13. Den Titel holte der TSV Bayer Leverkusen.

mar

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