U16-Faustballer des TV Brettorf und Ahlhorner SV holen DM-Edelmetall

„Wenn die Jungs wollen, geht da wirklich was“

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Der TV Brettorf jubelt über Silber: Trainer Marc Lange (h.v.l.), Lorenz Neu, Tom Hartung, Hauke Spille, Moritz Cording, Vincent Neu, Hauke Rykena und Betreuer Dominik von Seggern. Der Ahlhorner SV freut sich über Bronze: Andrej Macht (M.v.l.), Richard Bögershausen, Rafael Drenske, Christoph Bley, Jan Gißler und Eric Grotelüschen sowie Co-Trainer Frank Bögershausen (v.v.l.) und Trainer Achim Kuwert-Behrenz. Das ASV-Trikot mit der Rückennummer 7 gehört Dennis Stoll, der sich im Spiel um Platz drei verletzt hatte.

Brettorf/Ahlhorn - Silber für den TV Brettorf, Bronze für den Ahlhorner SV: Die U16-Faustballer aus dem Landkreis Oldenburg haben bei der deutschen Meisterschaft im baden-württembergischen Weinheim reichlich Edelmetall geholt. Gold ging – wie schon in den Altersklassen U14 und U18 – an den TV Vaihingen/Enz, dessen männlicher Nachwuchs die Hallensaison 2014/2015 dominierte.

Der Ahlhorner SV hatte die vermeintlich leichtere Vorrundengruppe erwischt. Mit Siegen über den TSV Calw (11:8, 11:4) und den TV Dieburg (11:5, 11:7) bei Unentschieden gegen den TSV Lola (11:6, 3:11) und den Großenasper SV (8:11, 11:2) spazierte der norddeutsche Meister als Gruppensieger direkt ins Halbfinale.

„Mit der Vorrunde bin ich insgesamt sehr zufrieden. Daraus haben wir dann auch die richtigen Schlüsse gezogen, um das Halbfinale gegen den TV Vaihingen/Enz offen zu gestalten“, sagte ASV-Coach Achim Kuwert-Behrenz.

Sein Team ging hoch motiviert in das Duell mit dem späteren Titelträger und lieferte den Süddeutschen einen heißen Kampf. Einziges Manko: „Wir waren mit dem Rückschlag nicht effizient genug und haben zu viele Angriffe gebraucht, um den Punkt zu machen“, monierte Achim Kuwert-Behrenz. Nach dem 8:11 im ersten Satz lag der ASV im zweiten Durchgang bereits mit 2:8 zurück. Doch die Ahlhorner bewiesen Moral und kämpften sich bis auf 7:8 heran, ehe Vaihingen den Sack zu machte.

Auch im Spiel um Platz drei mangelte es dem Ahlhorner SV zunächst an Durchschlagskraft, so dass der TV Waibstadt den ersten Satz mit 11:8 gewinnen konnte. Im zweiten Durchgang verletzte sich zu allem Überfluss auch noch Dennis Stoll und schied mit einer starken Prellung aus. „Trotzdem haben die Jungs zu keinem Zeitpunkt aufgesteckt“, freute sich Achim Kuwert-Behrenz. Der Kampfgeist seiner Crew wurde belohnt: Mit 11:9, 12:10 sicherte sich der ASV dank einer tollen Abwehrleistung die Bronzemedaille. „Unser Ziel war ein Podiumsplatz – das haben wir damit erreicht“, bilanzierte Kuwert-Behrenz.

Für den TV Brettorf ging es auf dem Podest sogar noch eine Stufe höher hinauf: Die Mannschaft von Trainer Marc Lange und Betreuer Dominik von Seggern musste sich ebenfalls nur dem TV Vaihingen/Enz geschlagen geben. Im Finale zogen die Brettorfer nach ausgeglichenem ersten Satz klar mit 8:11, 3:11 den Kürzeren. „Vaihingen hat im Angriff mehr Druck gemacht. Wir hatten einige Eigenfehler und Unkonzentriertheiten dabei – das reicht dann nicht gegen eine Mannschaft, die so gut ist“, analysierte Marc Lange.

In der Vorrunde hatten seine Schützlinge dem Finalgegner immerhin ein 1:1 (12:10, 6:11) abringen können. Durch ein weiteres 1:1 gegen den TV Waibstadt (11:4, 5:11) sowie Siege über den VfL Kellinghusen (13:11, 11:8) und DM-Ausrichter TV Wünschmichelbach (11:7, 11:6) qualifizierte sich der TV Brettorf als Gruppenerster direkt für das Halbfinale.

Dort hieß der Gegner erneut TV Waibstadt. Nach dem Remis in der Gruppenphase spielten die Brettorfer einen ganz starken ersten Satz (11:5), ließen dann nach und lagen im zweiten Durchgang bereits mit 2:6 zurück, ehe sie sich zusammenrissen und den Finaleinzug mit 11:7 perfekt machten. , meinte Marc Lange.

Bei der DM der weiblichen U16 in Hamm waren indes keine Teams aus dem Landkreis Oldenburg vertreten. Die Medaillen holten der TSV Bayer 04 Leverkusen (Gold), der TSV Calw (Silber) und der TSV Essel (Bronze).

mar

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