U14-Teams des TV Brettorf holen Bronze bei Landesmeisterschaft / Ahlhorns Vivian Manzek bricht sich das Handgelenk

Schlagmann Gißler fehlt als Abwehrchef

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Holten in Ahlhorn Bronze für den TV Brettorf: Nico Schnier (h.v.l.), Lasse Plate, Nils-Erik Schütte, Tom Hartung, Lorenz Neu, Finn Kläner (v.v.l.), Lucas Uken und Kilian Werth.

Ahlhorn - Zwei Mal Bronze für den TV Brettorf, zwei Mal Blech für den Ahlhorner SV: Während sich der Faustball-Nachwuchs aus der Gemeinde Dötlingen bei der U14-Landesmeisterschaft in Ahlhorn über Edelmetall freuen durfte, gingen die Mädchen und Jungen des Gastgebers leer aus.

Ohne große Probleme sicherten sich Brettorfs Jungen den Gruppensieg. Dabei wechselten sich Zuspieler Tom Hartung und Angreifer Lorenz Neu bei der Angabe ab. Im Halbfinale gegen den SV Düdenbüttel agierten die Brettorfer dann aber nicht mehr druckvoll genug. Trotz einer 8:3-Führung mussten sie im zweiten Satz plötzlich Matchbälle abwehren, konnten sich aber noch in den dritten Durchgang retten. Am Ende setzte sich Düdenbüttel mit 11:9 durch. „Schade, ich hätte schon gedacht, dass wir das Halbfinale gewinnen“, sagte Betreuer Frank Kläner. Im Spiel um Platz drei revanchierte sich Brettorf beim SV Moslesfehn für die drei zuvor erlittenen Punktspielniederlagen und qualifizierte sich für die norddeutsche Meisterschaft am 16./17. August in Düsseldorf.

Obwohl der Ahlhorner SV nur Fünfter wurde, hat Trainer Achim Kuwert-Behrenz sein Team ebenfalls für die Titelkämpfe auf norddeutscher Ebene gemeldet. Der ASV muss in dieser Saison den Abgang von Jan Kalischewski kompensieren. Jan Gißler ersetzte den Angreifer am Schlag und machte seine Sache gut. „Jan war bisher unser Abwehrchef und fehlt nun natürlich hinten“, erläuterte Achim Kuwert-Behrenz. Auch die beiden erstmals in der C-Jugend spielenden Jan Hermes und Linus Küther integrierten sich gut.

Die Ahlhorner sicherten sich durch den Sieg über den MTV Oldendorf immerhin Rang fünf. „Damit sind wir nicht zufrieden. Wir hatten uns mehr vorgenommen, und es wäre auch mehr drin gewesen. Aber ich hatte das Gefühl, dass einige Jungs nicht richtig zugehört hatten“, ärgerte sich Achim Kuwert-Behrenz.

Im Gegensatz dazu war Silvia Düßmann mit den Mädchen des TV Brettorf vollauf zufrieden. Ihre Crew sicherte sich zunächst ungeschlagen den Gruppensieg und bezwang sogar den großen Favoriten und späteren Niedersachsenmeister MTV Wangersen. „Wir waren auf allen Positionen überragend“, freute sich Silvia Düßmann. Ihre gelernte Abwehrspielerin Hanna Aschenbeck, die erstmals im Angriff spielte, schlug starke Angaben.

Nach großem Kampf und drei langen Sätzen unterlagen die Brettorferinnen im Halbfinale knapp dem TV Jahn Schneverdingen. „Am Ende hatte Schneverdingen auch das Quäntchen Glück“, meinte Silvia Düßmann. Im Bronzematch bezwang ihr Team den Landkreisrivalen Ahlhorner SV mit 11:7, 11:8.

Die Gastgeberinnen waren aufgrund des besseren Ballverhältnisses ebenfalls als Gruppensieger ins Halbfinale eingezogen. Dort hatten sie doppelt Pech: Der ASV unterlag dem MTV Wangersen und verlor außerdem Vivian Manzek, die sich im zweiten Satz bei einer unglücklichen Abwehraktion das rechte Handgelenk brach. „Wir hatten uns einen Platz unter den ersten Vier zum Ziel gesetzt – das haben wir erreicht“, bilanzierte ASV-Betreuerin Sandra Manzek.

mar

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