U14-Faustballerinnen des TV Brettorf werden in Düdenbüttel erneut Dritter

Düßmann-Crew verlängert bei DM ihr Bronze-Abo

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Die U14-Faustballerinnen des TV Brettorf bejubeln den Gewinn der DM-Bronzemedaille in Düdenbüttel. Zur Erfolgsmannschaft gehören Rike Bode (h.v.l.), Eske Hohnholt, Pia Holtmann, Luisa Koletzek, Jule Weber, Leonie Steenken, Ida Hollmann (v.v.l.), Hannah Aschenbeck und Lena Luthardt.

Brettorf/Ahlhorn - Die U14-Faustballerinnen des TV Brettorf haben Bronze abonniert! Nachdem die Mannschaft von Trainerin Silvia Düßmann bereits bei der Niedersachsen- und der norddeutschen Meisterschaft den dritten Platz belegt hatte, gelang ihr auch bei der DM in Düdenbüttel der Sprung auf das Siegerpodest. Wie bei den beiden Turnieren zuvor, waren nur der TV Jahn Schneverdingen und der MTV Wangersen besser. Außerdem holten die Jungen des SV Moslesfehn als Zweiter Edelmetall in den Landkreis.

„Ein Podestplatz war unser Ziel. Allerdings haben wir in der Vorrunde nicht unsere gewohnte Leistung gezeigt. Die Eigenfehlerquote war viel zu hoch. Zum Glück haben wir die am Sonntag abgestellt“, bilanzierte Silvia Düßmann.

Ihr Team bekam es gleich im Auftaktmatch mit dem späteren Titelträger TV Jahn Schneverdingen zu tun und hatte glatt mit 6:11, 8:11 das Nachsehen. Durch Siege über die SG Bademeusel (11:5, 14:15, 11:8), den TV Herrnwahlthann (11:7, 13:11) und den TSV Karlsdorf (11:7, 11:9) sicherte sich die Crew um Kapitänin Hannah Aschenbeck den zweiten Gruppenplatz.

Dank einer deutlichen Leistungssteigerung bezwangen die Brettorferinnen in der Qualifikation den TSV Grafenau klar mit 11:3, 11:5. Im Halbfinale mussten sie sich dann nach einem spannenden Match Niedersachsenmeister MTV Wangersen knapp mit 6:11, 11:9, 6:11 geschlagen geben. „Im dritten Satz haben wir leider ein paar Fehler zu viel gemacht“, bedauerte Silvia Düßmann.

Im Spiel um Platz drei mobilisierten ihre Schützlinge trotz aufgeschlagener Knie, die vom extrem trockenen Boden herrührten, noch einmal die letzten Kräfte und sicherten sich durch ein 11:9, 11:7 über den TSV Breitenberg die Bronzemedaille.

Ein ähnlich gutes Abschneiden hätten sich auch die Jungen des Ahlhorner SV gewünscht. Zumindest einen Platz unter den ersten Sechs hatte Achim Kuwert-Behrenz ins Auge gefasst. „Das wäre realistisch gesehen, auch möglich gewesen“, meinte der Trainer. Stattdessen wurde seine Crew am Ende Neunter unter zehn Mannschaften.

Allerdings hatte der ASV im Vorfeld der DM auch Verletzungspech: Abwehrspieler Jan Hermes, der bei der norddeutschen Meisterschaft groß aufspielte, hatte sich ein Bein gebrochen. Für ihn kam Luka Nienaber zum Einsatz. „Dadurch brauchte das Team eine gewisse Zeit, um sich zu finden“, erläuterte Achim Kuwert-Behrenz.

Doch diese Zeit gaben die Gegner seiner Mannschaft nicht, so dass die Ahlhorner alle vier Vorrundenpartien und auch das Platzierungsspiel gegen den TV Wünschmichelbach (6:11, 10:12) verloren. Der einzige Sieg gelang dem ASV im Spiel um Platz neun gegen den TSV Lola (11:9, 12:10).

mar

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