U14-Faustballer des TV Brettorf sind norddeutscher Meister / Auch ASV zur DM

Onno Legler rechtfertigt Tim Lemkes Vertrauen

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Die U14-Faustballer des TV Brettorf sind norddeutscher Meister. Über den Titelgewinn freuen sich Betreuer Klaus Tabke (h.v.l.), Kilian Werth, Lasse Plate, Lorenz Neu, Nico Schier, Trainer Tim Lemke, Onno Legler (v.v.l.), Lucas Uken, Finn Kläner und Luca Borchers.

Ahlhorn - Die U14-Faustballer des TV Brettorf fahren als norddeutscher Meister zur DM nach Kellinghusen (5./6. September). Begleitet werden sie vom Landkreisrivalen Ahlhorner SV, der bei den Titelkämpfen auf eigener Anlage Dritter wurde.

Problemlos spazierten die Brettorfer durch die Vorrunde und zogen nach Siegen über den TuS Wickrath (11:7, 11:8) und den TuS Spenge (11:9, 11:7) als Gruppenerster direkt ins Halbfinale ein. Dort bekam es der niedersächsische Vizemeister erneut mit dem TuS Spenge zu tun, der sich erfolgreich durch die Qualifikation gespielt hatte (5:11, 11:5, 11:9 gegen den Leichlinger TV).

Allerdings tat sich die Crew von Tim Lemke beim 11:9, 11:8 deutlich schwerer als noch beim ersten Aufeinandertreffen. „Die Jungs haben wohl gedacht, dass sie nur 80 Prozent geben müssten, nachdem sie schon mal gegen Spenge gewonnen hatten“, monierte Brettorfs Coach. „Und dieser Schlendrian setzte sich dann im Finale fort.“

Zwar gewann Brettorf den ersten Satz gegen den TuS Wickrath mit 11:9, aber im zweiten Durchgang (5:11) zeichnete sich rasch ab, dass der Entscheidungssatz fällig werden würde. Deshalb wechselte Lemke beim Stand von 4:8 aus und gewährte Schlagmann Lorenz Neu sowie Zuspieler Finn Kläner eine Verschnaufpause. Im dritten Durchgang gerieten die Brettorfer ebenfalls ins Hintertreffen, behaupteten sich am Ende aber mit 11:5. „Ich bin mit den Jungs zufrieden – sie haben eine gute Leistung gezeigt“, meinte Lemke.

Besonders freute er sich über die gelungene Vorstellung von Onno Legler auf der rechten Abwehrposition. Dort hatten die Brettorfer im Saisonverlauf immer wieder Probleme. Während eines Trainingslagers empfahl sich dann Onno Legler für den Job. „Er hat das Vertrauen bekommen und gerechtfertigt“, lobte Tim Lemke. Auch Finn Kläner, der durch seine gute Annahme glänzte, spielte ein starkes Turnier.

Vor eigener Kulisse musste sich der Ahlhorner SV mit der Bronzemedaille begnügen. Im Spiel um Platz drei bezwang der Niedersachsenmeister den TuS Spenge mit 11:8, 15:14. Die Mannschaft von Nils-Christoffer Carl und Claus Andräß hatte sich durch Siege über den TuS Essenrode (11:6, 11:7) und den Leichlinger TV (11:4, 7:11, 11:7) ins Halbfinale gespielt, unterlag dort nach schwacher Leistung aber dem TuS Wickrath mit 10:12, 7:11.

Dadurch blieb dem TV Brettorf ein Finale gegen den Landkreisrivalen erspart. „Wir haben in dieser Feldsaison noch nicht ein Mal gegen Ahlhorn gewonnen“, berichtete Tim Lemke. Noch am Dienstag vor der Meisterschaft hatte sich sein Team dem ASV in einem Testspiel geschlagen geben müssen. Wie es der Zufall will, treffen Brettorf und Ahlhorn bei der DM gleich im ersten Match aufeinander.

Die Mädchen des Ahlhorner SV verpassten die Medaillenränge und die DM-Qualifikation. Die junge Mannschaft von Trainerin Edda Meiners unterlag im Spiel um Platz drei dem Lemwerder TV mit 11:9, 8:11, 8:11.

mar

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