U14-Faustballer des TV Brettorf holen nach vielen Aufs und Abs DM-Bronze

Lemke auf Achterbahnfahrt

+
Für den ganz großen Wurf fehlte dem TV Brettorf die Konstanz. Am Ende durften sich Kilian Werth (h.v.l.), Nico Schnier, Lorenz Neu, Lasse Plate, Trainer Tim Lemke, Onno Legler (v.v.l.), Finn Kläner, Lucas Uken und Luca Borchers über DM-Bronze freuen.

Brettorf/Ahlhorn - Eine emotionale Achterbahnfahrt erlebten die U14-Faustballer des TV Brettorf bei der deutschen Meisterschaft in Kellinghusen. Nach zahlreichen Aufs und Abs durfte sich die Mannschaft von Trainer Tim Lemke über die Bronzemedaille freuen. Im Spiel um Platz drei bezwangen die Brettorfer den Ahlhorner SV mit 11:9, 10:12, 11:8 – es war ihr erster und einziger Sieg über den ASV in der gesamten Feldsaison.

Bereits im Eröffnungsspiel waren beide Landkreisrivalen aufeinander getroffen. Durch das 6:11, 11:8, 11:7 baute die Crew der ASV-Coaches Nils-Christoffer Carl und Claus Andräß ihre Siegesserie aus.

Anschließend landete der TV Brettorf mit dem 11:7, 9:11, 11:8 über den NLV Vaihingen einen Big Point. „In der Euphorie dachten die Jungs wohl, dass sie die SG Bademeusel danach im Vorbeigehen schlagen würden“, meinte Tim Lemke. Doch da hatte sich sein Team gründlich verkalkuliert: Durch das 6:11, 11:8, 9:11 gerieten die Brettorfer vor dem letzten Vorrundenspiel unter Zugzwang.

In der abschließenden Partie gegen den TV Waibstadt musste unbedingt ein Zwei-Satz-Sieg her – andernfalls hätten sich die Brettorfer von ihren Medaillenträumen verabschieden können. Doch sie hielten dem Druck stand und gewannen mit 11:6, 12:10. Aufgrund der besseren Balldifferenz gegenüber dem punkt- und satzgleichen NLV Vaihingen (+3) belegte der TV Brettorf (+6) den zweiten Gruppenplatz.

In der Qualifikation wartete der TuS Wickrath, den Brettorf bei der norddeutschen Meisterschaft zwei Mal bezwungen hatte. „Deshalb habe ich gepredigt, dass wir Wickrath nicht auf die leichte Schulter nehmen“, berichtete Lemke. Mit Erfolg: Seine Schützlinge behaupteten sich mit 12:10, 11:7.

Doch gegen den TSV Lola, der sich später völlig überraschend den DM-Titel griff, war dann im Halbfinale Endstation. Allerdings war beim 9:11, 11:6, 6:11 auch Pech im Spiel. Nach einem 6:10-Rückstand im ersten Satz verkürzte Brettorf bis auf 9:10. Beim folgenden Ballwechsel übersah der Schiedsrichter dann, dass ein TSV-Spieler die Kugel mit dem Fuß berührt hatte. Zwar gewannen die Brettorfer den zweiten Durchgang dank guter Angaben von Lorenz Neu, doch im Entscheidungssatz leisteten sie sich zu viele Fehler und konnten den 3:6-Rückstand beim Seitenwechsel nicht mehr wettmachen.

„Wir waren nicht konstant genug – bei einer DM muss alles passen“, bedauerte Lemke. Ein Sonderlob verteilte er an seine „Allzweckwaffe“ Lucas Uken, der auf fast allen Positionen zum Einsatz kam und ein starkes DM-Wochenende spielte: „Lucas hat sich in jeden Ball geworfen – das sah klasse aus! Leider war das sein letztes Spiel, weil er in die U16 geht.“

Bei der weiblichen U14 waren keine Teams aus dem Landkreis Oldenburg am Start. Den Titel sicherte sich der TV Jahn Schneverdingen durch das 11:7, 14:15, 11:5 im Endspiel über den TSV Bayer 04 Leverkusen. Im Spiel um Platz drei bezwang der TSV Breitenberg den TSV Gärtringen mit 4:11, 11:9, 11:7.

mar

Beraterin: Trump veröffentlicht seine Steuerunterlagen nicht

Beraterin: Trump veröffentlicht seine Steuerunterlagen nicht

Wie werde ich Fitnesskaufmann/-frau?

Wie werde ich Fitnesskaufmann/-frau?

Wann eine Teilqualifizierung sinnvoll ist

Wann eine Teilqualifizierung sinnvoll ist

Prinzessin Caroline von Monaco feiert 60. Geburtstag

Prinzessin Caroline von Monaco feiert 60. Geburtstag

Meistgelesene Artikel

„Hardy“ Dasenbrock gibt beim 33:34 ein starkes Comeback

„Hardy“ Dasenbrock gibt beim 33:34 ein starkes Comeback

Harpstedter TB will beim NFV-Futsal-Cup beste Leistung anbieten

Harpstedter TB will beim NFV-Futsal-Cup beste Leistung anbieten

„Wir brauchen jeden Punkt“

„Wir brauchen jeden Punkt“

„Wir brauchen jeden Punkt“

„Wir brauchen jeden Punkt“

Kommentare