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TV Neerstedt lauert auf „Big Points“ in Tostedt

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Von: Jürgen Prütt

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Die Handballerinnen des TV Neerstedt um Torhüterin Sina Huntemann bejubeln einen Sieg.
Wiederholung erwünscht: Auch nach dem Rückspiel beim MTV Tostedt wollen die Handballerinnen des TV Neerstedt um Torhüterin Sina Huntemann wieder jubeln. © Tamino Büttner

Neerstedt – Drei Spieltage vor Ende der Saison stehen die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt weiter knapp über dem Strich. Geht die Crew von Trainerin Cordula Schröder-Brockshus am kommenden Mittwoch, 25. Mai, 20.30 Uhr, mit einem oder vielleicht sogar drei Zählern Vorsprung in den Abstiegsshowdown gegen die an diesem Wochenende spielfreie HSG Bützfleth/Drochtersen? Diese Frage wird an diesem Sonnabend beantwortet, wenn der TV Neerstedt in seinem letzten Auswärtsspiel der Saison 2021/2022 beim MTV Tostedt aufläuft. Angepfiffen wird die Partie im Landkreis Harburg um 16 Uhr.

Das Hinspiel gegen den Rangneunten war für die Neerstedterinnen ein Wendepunkt in dieser Spielzeit. Nach dem 29:21-Erfolg in eigener Halle legten die schon mit einem Bein in der Landesliga stehenden Grün-Weißen gegen die SG Neuenhaus/Uelsen (30:21) und bei der HSG Hude/Falkenburg (28:17) nach. Der Glaube an den Klassenerhalt ist inzwischen in die Gemeinde Dötlingen zurückgekehrt. „Grundsätzlich ist auch in Tostedt etwas möglich“, verdeutlicht Cordula Schröder-Brockshus, „allerdings tritt die Mannschaft zu Hause anders auf als auswärts, und ohne Backe haben wir bekanntlich so unsere Probleme.“ Es geht um „Big Points“, weiß die 29-Jährige um die Chance im Abstiegskampf. Ihre Mannschaft werde „alles rausholen“, verspricht Cordula Schröder-Brockshus.

Schnappt sich der TV Neerstedt auch im Rückspiel die beiden Punkte, dann wäre der drittletzte Platz in der Tabelle zum Greifen nahe. Die HSG Bützfleth/Drochtersen müsste nicht nur am Mittwoch in Neerstedt gewinnen, sondern auch noch im letzten Heimspiel gegen die HSG Osnabrück zumindest einen Teilerfolg erringen, um den TV Neerstedt noch zu überflügeln.

Derweil könnte mit GW Mühlen an diesem Wochenende der erste Absteiger feststehen. Verliert das Schlusslicht aus dem Landkreis Vechta seine Partie beim in diesem Jahr noch ungeschlagenen TuS Jahn Hollenstedt, dann ist auch die letzte theoretische Chance auf den Verbleib in der Liga dahin.

Aufseiten des MTV Tostedt sind laut Cordula Schröder-Brockshus vor allem Kreisläuferin Friederike Kröger und die flinke Linksaußen Justine Daniel, „die auch ab und an auf der Mitte auftaucht“, zu beachten. „Die Rückwärtsbewegung muss stimmen. Wir dürfen uns nicht zu viele Tore über Konter einfangen“, fordert Cordula Schröder-Brockshus. Personell sieht es bei den Gästen gut aus. Lediglich Kirsten Kurok muss berufsbedingt passen.

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