Mädchen und Jungen triumphieren bei Faustball-DM

TV Brettorf feiert historisches Doppel-Gold in der U 12

Die U 12-Faustballerinnen des TV Brettorf auf dem Siegerpodest.
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Vergossen Freudentränen: Nach ihrem DM-Triumph war der Jubel bei den U 12-Faustballerinnen des TV Brettorf riesengroß.

Brettorf – Goldenes Wochenende für den TV Brettorf! Sowohl die weibliche als auch die männliche U 12 der Schwarz-Weißen setzten sich bei der deutschen Meisterschaft die Krone auf und sorgten so für die DM-Titel Nummern 42 und 43 in der Vereinsgeschichte. Zuletzt hatte der Brettorfer Faustball-Nachwuchs vor 32 Jahren in einer Altersklasse einen DM-Doppeltriumph gefeiert, und zwar 1989 bei der U 14 in Hundsmühlen.

Weibliche U 12

Die Freudentränen flossen bei den Brettorferinnen in Strömen, der Jubel beim Anhang nach dem verwandelten Matchball im Finale war riesengroß. „Das haben sich die Mädchen hart erarbeitet. Sie haben sich von Spiel zu Spiel gesteigert“, sagte Silvia Düßmann. Eine Medaille hatte die Trainerin im Vorfeld von ihrer Crew erwartet. „Sonst hätten wir was falsch gemacht“, unterstrich sie. Dass die Plakette golden glänzen würde, sei aber nicht planbar gewesen, „weil wir die Südmannschaften überhaupt nicht kannten“, verdeutlichte Silvia Düßmann.

Entsprechend nervös startete das TVB-Quintett Leni Hasselberg (Angriff), Emma Ahrens (Zuspiel), Martje Wickmann, Leni und Nina Garms (alle Abwehr) in das Turnier. Trotz aller Hektik bezwangen sie den MTV Diepenau souverän mit 11:7, 11:6. Die folgende Partie gegen den ESV Schwerin war dann laut Silvia Düßmann bereits „finalwürdig“. Brettorfs Abwehr wurde durch den starken ESV-Angriff erstmals in der Saison richtig gefordert. Am Ende triumphierte Schwerin mit 13:11, 5:11, 15:14. Doch eben jene dazugewonnene Erfahrung machte Silvia Düßmann mitverantwortlich für den späteren Titelgewinn.

Das dritte Gruppenspiel gegen den SC DHfK Leipzig gewann Brettorf souverän (11:3, 11:8) und schaffte durch das abschließende 11:9, 11:5 über DM-Ausrichter TV Unterhaugstett, ein mögliches Halbfinale gegen ihre Bezwingerinnen aus Schwerin zu umgehen. Auch im Qualifikationsspiel gegen den ESV Dresden hatten die Schützlinge von Silvia Düßmann und Esther Ahrens das Geschehen jederzeit unter Kontrolle (11:5, 11:4).

Im Halbfinale wartete der MTV Wangersen, den der TV Brettorf bereits bei der Landes- und bei der norddeutschen Meisterschaft jeweils glatt in zwei Sätzen besiegt hatte. So auch diesmal. „Die Mädchen haben völlig befreit aufgespielt und überhaupt keine Fehler gemacht“, freute sich Silvia Düßmann über das deutliche 11:3, 11:3.

Im zweiten Halbfinale hatte sich der TV Unterhaugstett etwas überraschend gegen den ESV Schwerin durchgesetzt (11:7, 11:5). Von den anderen Nordteams frenetisch angefeuert, hatten die Brettorferinnen im ersten Satz des Endspiels zunächst ordentlich zu kämpfen und lagen bereits mit zwei Punkten in Rückstand. Nach einer Auszeit schnappten sie sich den Durchgang in der Verlängerung aber noch mit 12:10. Den zweiten Abschnitt spielten die Niedersächsinnen dann im Stile eines echten Champions souverän nach Hause.

Männliche U 12

Blieben im Finale cool: Die U 12-Faustballer des TV Brettorf besiegten im DM-Endspiel ihren Angstgegner MTV Oldendorf.

Rund eine Stunde später durften etwa 500 Kilometer weiter nordöstlich in Leipzig auch die Brettorfer Jungen jubeln. Im Finale bezwang das Team von Coach Tobias Kläner und Co-Trainer Tom Hartung ausgerechnet den MTV Oldendorf, ihr Angstgegner seit U 8-Zeiten. Schon im Endspiel der norddeutschen Meisterschaft, das sie noch knapp in zwei Sätzen verloren hatten, waren Ole und Thore Behm, Laurence Lüschen, Micha Kufeld, Hagen Rauch, Lasse Lemke, Arne Steenken sowie Ole Garms dicht dran. Diesmal zogen sie es bis zum Ende durch. Den ersten Satz gewann Brettorf auch dank fünf Oldendorfer Eigenfehler mit 11:9, den zweiten gaben sie nach einem 0:4-Fehlstart mit 4:11 ab. Im Entscheidungssatz ging es hin und her. Oldendorf legte zum 4:2 vor, Brettorf konterte zum 6:5 und geriet wieder mit 6:8 ins Hintertreffen, machte dann aber mit drei Punkten in Folge zum 11:8 den Titelgewinn perfekt. „Am Ende haben sie es sehr cool ausgespielt“, lobte Kläner seine Mannen.

Auch die vorangegangenen fünf DM-Spiele hatte der TV Brettorf allesamt gewonnen. Nach den Erfolgen gegen den TSV Karlsdorf (11:8, 11:1), den TV Stammheim (11:5, 11:8), den TV Unterhaugstett (15:14, 7:11, 11:7) und den TSV Lola (11:6, 13:11) waren der Gruppensieg und der direkte Halbfinaleinzug perfekt. Vor allem der Erfolg gegen Unterhaugstett habe den weiteren Turnierverlauf „in die richtige Richtung gelenkt“, meinte Tobias Kläner.

Halbfinalgegner SC DHfK Leipzig versuchte dann permanent, Ole Behm anzuspielen und den TVB-Schlagmann dadurch auszuschalten. „Ab dem zweiten Satz hatten wir uns dann darauf eingestellt und haben auch weniger Fehler gemacht“, berichtete Tobias Kläner. Mit 9:11, 11:8, 11:7 buchte Brettorf nach hartem Kampf schließlich das Finalticket.

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