Jonuscheit und Co. ohne Doppelerfolg

2. Bezirksklasse: Wildeshauser Aufholjagd endet mit Punkteteilung

VfL-Spitzenspieler Jan Jonuscheit trug mit zwei Einzelsiegen zur Aufholjagd bei. - Foto: Westermann
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VfL-Spitzenspieler Jan Jonuscheit trug mit zwei Einzelsiegen zur Aufholjagd bei.

Wildeshausen - Wertvoller Teilerfolg für den VfL Wildeshausen III im Abstiegskampf der 2. Tischtennis-Bezirksklasse: Zum Rückrundenauftakt erkämpften die Huntestädter beim Mitkonkurrenten VfL Stenum II ein 8:8-Unentschieden und bauten so ihren Vorsprung zum Relegationsplatz auf immerhin zwei Zähler aus.

Besonders bemerkenswert: Wildeshausen schnappte sich diesen wichtigen Punkt ohne einen einzigen Doppelerfolg. Doch obwohl Stenum frühzeitig auf 3:0 davon zog, hisste der VfL keinesfalls die weiße Fahne. Im Gegenteil: Erst brachte Timo Rohmann die Gäste dank eines „Breaks“ gegen Stenums Nummer eins Frank Riekers wieder heran, dann glichen Spitzenspieler Jan Jonuscheit und Felix Hakemann zum 3:3 aus.

Alles war also wieder im Lot, doch der Konter der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Einem Viersatztriumph von Wildeshausens Nummer sechs Rainer Wiechmann über Thorsten Bogaske standen zwei Schlappen von Markus Dünzelmann und Bastian Rang gegenüber, so dass Stenum zur „Halbzeit“ mit 5:4 in Front lag.

Wiechmann hat seine Nerven im Griff

Aber nun waren wieder die Gäste an der Reihe. Jonuscheit egalisierte mit einem 3:2-Kraftakt über Riekers, ehe Rohmann und Dünzelmann zwei weitere Fünfsatzstreiche zur aussichtsreichen 7:5-Führung folgen ließen. Doch erneut schlug das Pendel nur wenige Augenblicke später wieder in die andere Richtung aus. Da Felix Hakemann kein Land gegen Stenums Nummer vier Frank Bade sah und Youngster Rang unglücklich mit 8:11 im fünften Durchgang an Bogaske scheiterte, stand die Partie beim 7:7 wieder Spitz auf Knopf. 

Keine Frage, jetzt ging es um das stabilere Nervenkostüm. Gut für den Gast: Routinier Wiechmann hatte selbiges im Griff, blieb cool wie ein Eisblock und kämpfte Matthias Wessels zur abermaligen Führung der Kreisstädter nieder. Sollte Wildeshausen jetzt etwa seiner wilden Aufholjagd tatsächlich noch die Krone aufsetzen?

Die Antwort lautete: nein. Auch das vierte Doppel ging über die Wupper. Nach der knappen Niederlage von Jonuscheit/Hakemann gegen Riekers/Bade teilten sich beide Teams nach dreistündiger Spielzeit die Punkte. Angesichts der 0:4-Doppelbilanz trotzdem ein Erfolg für die Wildeshauser. - drö

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