SC Wildeshausen bleibt beim 69:74 gegen TuS Petersfehn unbelohnt

Tschöpe verlegt, und Peters macht den Deckel drauf

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Rudi Finke (l.) war mit 16 Zählern zweitbester Wildeshauser Werfer. 

Wildeshausen - Dieser Auftritt des SC Wildeshausen macht Mut für die entscheidenden Spiele in der Basketball-Bezirksoberliga. Nach dem deftigen 71:93 in der Hinrunde unterlag der Aufsteiger dem TuS Petersfehn diesmal knapp mit 69:74 (33:39). „Wir haben alles richtig gemacht, sind aber leider nicht mit einem Sieg belohnt worden“, bedauerte SC-Coach Edward Brouwer nach der Pleite gegen den Tabellenfünften.

Mit Trommeln sorgten die Zuschauer für prächtige Stimmung in der Hagen-Arena. Sie sahen, wie die Gäste den besseren Start erwischten und nach sechs Minuten mit 11:5 führten. Wie schon in der Partie gegen den Oldenburger TB III konnten die Wildeshauser erneut zu viele einfache Würfe nicht verwandeln. Dadurch wuchs ihr Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels auf acht Punkte an (16:24).

Doch im zweiten Abschnitt zeigten die Gastgeber, dass sie die Punkte nicht einfach herschenken wollten und verkürzten auf 22:24 (12.). Es folgten spannende Minuten, bis die Schiedsrichter ein – nach Ansicht von Edward Brouwer – unberechtigtes Technisches Foul gegen die Wildeshauser Bank verhängten. Dadurch konnte Petersfehn vier Zähler in Folge markieren und mit einer Sechs-Punkte-Führung in die Halbzeit gehen (39:33).

Nach Wiederbeginn blieben die Hausherren dran, verkürzten zunächst auf 37:39 (21.) und gingen dann durch Andre Pavel sogar erstmals in Führung (48:47/28.). „Danach war unsere Euphorie vielleicht ein bisschen zu groß“, meinte Edward Brouwer. Denn bis zum Ende des dritten Viertels drehten die Gäste den Spieß wieder um – 51:54.

Zum Auftakt des Schlussabschnitts verloren die Wildeshauser dann etwas ihre Linie. Das nutzte Petersfehn, um auf 62:52 davonzuziehen (34.). Trotzdem zeigte der Liga-Neuling Charakter und kämpfte sich wieder auf 60:64 heran (36.) – auch eine Folge seiner sehr guten Freiwurfquote: Im vierten Viertel verwandelten die Wildeshauser 14 von 16 Versuchen. Arne Tschöpe bot sich in der 37. Minute dann sogar die Chance zum Ausgleich, doch der Routinier vergab seinen Korbleger. Auf der Gegenseite war Dirk Peters erfolgreich. Petersfehns mit 21 Zählern zweitbester Werfer hinter Lukas Kiese (25) nutzte außerdem seinen Bonusfreiwurf. Diesen Sechs-Punkte-Rückstand konnten die Wildeshauser nicht mehr wettmachen.

„Es war sicherlich ein gutes Spiel von uns, in dem alle füreinander gearbeitet haben. Das macht mich zuversichtlich für das nächste Heimspiel gegen Ofenerdiek – da müssen wir die Punkte holen“, sagte Flügelspieler Michael Haake nach der Partie.

SC Wildeshausen: Borchert Finke (13), Rudi Finke (16), Alexander Grote (25), Michael Haake, Tim Hoffmann, Lars Löwensen (5), Andre Pavel (4), Marcel Pavel, Pascal Pavel, Arne Tschöpe (6), Marc Weber, Christian Wendeln.

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