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Tischtennis-Bezirksoberliga: Wildeshausen mit 2:9-Pleite zum Ende einer „richtig starken Serie“

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Von: Carsten Drösemeyer

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Lediglich Routinier Carsten Scherf glückte ein Viersatztriumph.
Lediglich Routinier Carsten Scherf glückte ein Viersatztriumph. © Westermann

Wildeshausen – Auch wenn Tischtennis-Bezirksoberligist VfL Wildeshausen durch den 2:9-Saisonabschluss beim SF Oesede III den dritten Platz noch an den Gegner abgeben musste, auf ihr Abschneiden dürfen die Huntestädter allemal richtig stolz sein. Und genau so fiel auch das finale Fazit von Kapitän Martin Hakemann aus: „Wir galten für viele ja als erster Abstiegskandidat. Das haben wir mit 10:8 Punkten toll widerlegt. Es war von uns eine richtig starke Serie.“

Am Ende fehlte als Krönung nur die Kirsche auf der Torte – also die Verteidigung des „Bronze-Platzes“ – aber dies stand bei den mit langjährigen Landesliga-Akteuren gespickten Hausherren nie ernsthaft zur Debatte. Da im Doppel lediglich das Duo Michael Rüdebusch/Hakemann für die Gäste punktete, lief Wildeshausen von Beginn an einem Rückstand hinterher und konnte diesen in den Einzeln auch nicht mehr wettmachen. Im Gegenteil: Lediglich Routinier Carsten Scherf glückte ein Viersatztriumph über Oesedes Nummer drei Marius Koch-Hartke – alle übrigen Partien gingen an die Sportfreunde – wenngleich einige davon nur mit dem nötigen Quäntchen Glück. So musste Wildeshausens Routinier Helmut Rang haarscharf mit 9:11 im Entscheidungssatz gegen Oesedes Spitzenspieler Nicolas Koch-Hartke passen – und „Capitano“ Hakemann scheiterte ebenfalls erst in fünf Durchgängen an Lukas Welkener. Genau wie das VfL-Doppel Scherf/Matteo Krüger, das gegen Luis Wittmann/Michel Solbach einen 2:1-Satzvorsprung nicht ins Ziel rettete.

Trotzdem machte insbesondere der Auftritt von Matteo Krüger Mut für die Zukunft. Bei seinem Bezirksoberliga-Debüt erwies sich der Sohn von Haudegen Wolfgang Krüger auf Anhieb als Bereicherung. Am Youngster dürfte Wildeshausen somit noch viel Freude haben.

Weniger erfreut wirkte indes VfL-Topspieler Michael Rüdebusch über die Saisonbilanz des oberen Paarkreuzes: „Oben kommen wir lediglich auf 2:33-Siege. Das war unsere eindeutige Achillesferse. Hier wartet noch viel Arbeit auf uns, damit es in der neuen Saison besser wird.“

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