3:0 bei Frisia Wilhelmshaven

Tramitzke trifft doppelt für starkes Wildeshauser Kollektiv

René Tramitzke (Mitte) stellte per Doppelpack für Wildeshausen die Weichen auf Sieg. - Foto: Krüger
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René Tramitzke (Mitte) stellte per Doppelpack für Wildeshausen die Weichen auf Sieg. 

Wildeshausen - Eines der ersten Geschenke zu seinem Geburtstag bekam Marcel Bragula am Sonntag von seiner Mannschaft: Der Trainer des VfL Wildeshausen freute sich trotz der frühen Anstoßzeit am Vormittag bei Bezirksliga-Konkurrent Frisia Wilhelmshaven über ein „durch die Bank engagiertes Auftreten“, bilanzierte der nun 43-Jährige nach dem 3:0 (1:0)-Sieg an der Jade. „Zudem müssen wir die Frage, ob wir sieben Ausfälle mit unserem kleinen Kader kompensieren können, eindeutig mit einem ,Ja' beantworten.“

Der VfL-Coach hatte unter anderem auf seine privat verhinderten Torhüter Sebastian Pundsack und Felix Dittrich verzichten müssen. Doch Lauren Riedel, nach Ende der abgelaufenen Serie eigentlich studienbedingt schon weg, sprang wie zum Bezirkspokal-Auftakt gegen Baris Delmenhorst erneut in die Bresche. „Das rechnen wir ihm hoch an“, unterstrich Bragula, der dem Keeper eine gute Partie bescheinigte. Eine seiner Rettungstaten im direkten Duell gegen Wilhelmshavens Tim Rister (69.) sei „besonders wichtig gewesen“, meinte der Coach.

Zu diesem Zeitpunkt stand es zwar bereits 2:0 für den Landesliga-Absteiger, „aber es war trotzdem ein enges Spiel“, beschrieb Bragula das Duell. Frisia-Schlussmann Benjamin Blasczyk hatte schon nach einer Minute einen Versuch von Maximilian Seidel glänzend pariert, danach sahen die Zuschauer jedoch einen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Nur gut für die Kreisstädter, dass die Führung zum psychologisch günstigen Zeitpunkt fiel: René Tramitzke nahm einen Pass von Ole Lehmkuhl aus dem Halbfeld mit der Brust an, ließ zwei Wilhelmshavener stehen und traf aus der Drehung (43.) – „ein sehr schönes Tor“, jubelte Bragula: „René ist eben ein Strafraumspieler – es zeichnet ihn aus, sich so durchsetzen zu können.“

Im zweiten Durchgang stand Wildeshausen defensiv noch besser als zuvor, Sebastian Bröcker zeigte auf der für ihn ungewohnten Rechtsverteidiger-Position eine starke Leistung, und sein Abwehrkollege Thorben Schütte leitete mit einem feinen Pass in die Schnittstelle das 2:0 durch Michael Eberle ein (64.). „Insgesamt waren wir heute die effizientere und abgezocktere Mannschaft“, resümierte Bragula. Als Tramitzke zehn Minuten vor Schluss mit seinem zweiten Treffer das 3:0 markierte, war die Partie gelaufen. „Trotz unserer vielen Ausfälle und der Tatsache, dass Frisia über eine echt gute Qualität verfügt, habe ich heute kein Haar in der Suppe gefunden. Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, freute sich Marcel Bragula. 

 ck

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