Stuckenschmidt sammelt beim 2:0 gegen Tur Abdin Pluspunkte

Tramitzke und Feldhus köpfen VfL Wildeshausen in Runde drei

René Tramitzke (rechts im Duell mit Abdins Simon Tezel) erzielte per Kopf das 1:0. - Foto: Marquart

Delmenhorst - Von Sven Marquart. Standesgemäß mit 2:0 (1:0) hat sich Landesligist VfL Wildeshausen am Mittwochabend in der zweiten Runde des Bezirkspokals beim klassentieferen Bezirksligisten SV Tur Abdin Delmenhorst durchgesetzt. Einen fußballerischen Leckerbissen bekamen die rund 120 Zuschauer auf dem Nebenplatz des Delmenhorster Stadions indes nicht serviert.

„Natürlich war das nichts für Feinschmecker! Aber das stand auch nicht auf unserer To-do-Liste“, sagte VfL-Coach Marcel Bragula. Stattdessen hatte er seiner Crew verordnet, zu null zu spielen und effektiv zu sein. Beides gelang.

Abdins Co-Trainer Paul Leis, der den urlaubenden Coach Stefan Keller vertrat, hatte seine Mannschaft im Vergleich zum 0:7-Debakel gegen den Heidmühler FC gleich auf acht Positionen umbesetzt. „Einige von den neuen Leuten haben wesentlich mehr Einsatz und Entschlossenheit gezeigt“, freute sich Leis. Dabei hob er besonders Abwehrspieler Simon Tezel hervor: „Er dürfte am Sonntag in Wiefelstede auch wieder von Anfang an dabei sein.“

Auch Bragula hatte kräftig umgebaut. Seine 4:1:4:1-Formation dürfte in dieser Konstellation nicht wieder zusammenspielen: mit Marius Meier (rechts) und Frederik Dittmar (links) als Außenverteidigern, Tim Albus und Lukas Schneider im Abwehrzentrum, Niklas Heinrich als alleinigem Sechser, Jan Lehmkuhl und Sascha Abraham in der Mittelfeldzentrale, Bastian Stuckenschmidt und Jannik Wallner als offensiven Flügelspielern sowie René Tramitzke als Stoßstürmer. Pluspunkte sammelte bei den Krandel-Kickern vor allem Stuckenschmidt auf der linken Seite.

Die erste Gelegenheit in der von vielen Stockfehlern geprägten und chancenarmen Partie hatten die Gastgeber: Johannes Artan zielte knapp neben das Tor (8.). Bei einem Kopfball von Daniel Eckert, der auf die Latte klatschte, wäre VfL-Keeper Lauren Riedel machtlos gewesen (37.). Der 19-Jährige hatte ansonsten lediglich bei einem Flachschuss von Marcel Maus die Möglichkeit, sich auszuzeichnen (81.). „Wir hätten im Spiel nach vorne ein bisschen gefährlicher sein können“, räumte Paul Leis ein. Das geschah erst mit den Einwechslungen von Roman Seibel (66.) und Manuel Celik (75.). „Aber Chancen waren auch danach Mangelware“, bilanzierte Leis.

Ein Offensivfeuerwerk brannten allerdings auch die Wildeshauser nicht ab. Aber ihre vier nennenswerten Torraumszenen nutzten sie immerhin zu zwei Treffern: Nach einer Freistoßflanke von Jan Lehmkuhl, der diesmal die Kapitänsbinde trug, wuchtete Sturmtank René Tramitzke die Kugel per Kopf an die Unterkante des Querbalkens. Von dort sprang sie unter lautem Scheppern hinter die Linie (16.). Nachdem Abdin-Keeper Aslan Yüksel einen Freistoß von Lukas Schneider nach vorne abgewehrt hatte, setzte Tim Albus den Nachschuss über das Tor (26.).

Im zweiten Abschnitt tat sich – mit Ausnahme eines Schneider-Kopfballs nach Lehmkuhl-Ecke, der knapp das Ziel verfehlte (59.) – wenig Aufregendes. Selbst Ottmar Jöckel war wohl ein wenig langweilig geworden, denn 20 Minuten vor dem Ende verlangte der VfL-Fußballabteilungsleiter von den Seinen „mehr Action“. Lennart Feldhus kam dieser Aufforderung nach und nickte einen Eckstoß von Lukas Schneider zum 2:0 in die Maschen (75.).

„Das war schon in Ordnung. Wir sind froh, eine Runde weiter zu sein“, resümierte Bragula nach dem Abpfiff. Sein Team empfängt am Mittwoch, 24. August, den Landesliga-Rivalen SV Atlas Delmenhorst.

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