Torjäger des VfL Wildeshausen könnte gegen Heidmühler FC beginnen

Tramitzke drängt in die Startelf

Sammelte Spielpraxis in der U 23 und tankte durch seinen Treffer beim 8:0 über den TuS Vielstedt frisches Selbstvertrauen: Wildeshausens Torjäger René Tramitzke. Foto: Marquart

Wildeshausen – Ganz genüsslich konnten die spielfreien Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen am vergangenen Wochenende registrieren, wie der TuS Obenstrohe mit 0:3 gegen den SV Wilhelmshaven verlor. Dadurch haben die Krandel-Kicker in der Tabelle weiterhin vier Punkte Vorsprung auf ihren Verfolger, der nun aber ebenfalls 21 Partien ausgetragen hat. Doch Marcel Bragula interessierte die Niederlage des Titelkonkurrenten allenfalls am Rande. Vielmehr beschäftigte den VfL-Coach die Frage, wie seine Crew trotz der zweiwöchigen Pause bis zum Heimspiel gegen den Heidmühler FC (Sonntag, 15 Uhr) im Rhythmus bleiben kann.

Zu diesem Zweck durften Hauke Glück, Sebastian Bröcker, René Tramitzke, Kevin und Andreas Kari Spielpraxis in der Wildeshauser U 23 sammeln. Tramitzke und die Kari-Brüder trugen sich beim 8:0-Erfolg über den TuS Vielstedt zudem in die Torschützenliste ein und tankten so frisches Selbstvertrauen. Tramitzke fiel darüber hinaus in den beiden vergangenen Wochen durch starke Trainingsleistungen auf. „Deshalb ist nicht ausgeschlossen, dass er am Sonntag beginnt“, erklärt Bragula. Er nimmt die ansteigende Formkurve seines Sturmtanks erfreut zur Kenntnis. Denn mit vier Treffern bei zehn Einsätzen verlief die aktuelle Saison für den letztjährigen Torschützenkönig bislang eher mäßig.

Das Adjektiv mäßig beschreibt auch die Serie 2018/2019 des Heidmühler FC ziemlich treffend. Mit 31 Zählern dümpelt der Landesliga-Absteiger lediglich auf Tabellenplatz elf herum. Dabei hat das Team von Trainer Daniel Oleksyn schon 24 Begegnungen absolviert – mehr als alle anderen Mannschaften. „Der HFC steht in der Tabelle nicht da, wo er hingehören würde. In der Hinrunde hatten sie vor allem in der Defensive große Verletzungssorgen“, erläutert Bragula. Dadurch erklärt sich auch, weshalb die Friesländer mit 57 Gegentreffern hinter Schlusslicht SV Eintracht Wiefelstede (65) und dem Vorletzten ESV Wilhelmshaven (68) die drittschlechteste Abwehr der Spielklasse stellen. „Die Qualität in der Offensive ist aber geblieben“, betont Bragula und verweist auf „gestandene Landesliga-Spieler“ wie Dardan Jashari (14 Saisontreffer), Tarek El-Ali (10) und Niklas Fassauer (6). Jashari schnürte beim jüngsten 6:1 über Wiefelstede gleich mal einen Dreierpack – es war der erste HFC-Erfolg nach einer Sieben-Spiele-sieglos-Serie.

Bragula ist gespannt, mit welchem Personal die Gäste im Krandel aufschlagen werden. „Wenn sie mit voller Kapelle anreisen, ist das eine Top-drei-Mannschaft“, meint er. In jedem Fall erwartet der 44-Jährige eine ähnlich umkämpfte und ansehnliche Partie wie im Hinspiel. Auf dem Kunstrasen Am Klosterpark erzielten Ole Lehmkuhl und Michael Eberle die Treffer zum Wildeshauser 2:0-Erfolg. VfL-Keeper Felix Dittrich parierte damals einen Handelfmeter von Tarek El-Ali.

Wie schon in den vergangenen Begegnungen können Bragula und sein Co-Trainer Patrick Meyer personell nicht aus dem Vollen schöpfen. „Wir haben sechs, sieben Ausfälle. Aber die können wir kompensieren. Unser Kader ist schließlich groß genug“, stellt Bragula klar.  mar

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