Trainerduo des TV Neerstedt im Ungewissen / Morgen kommt Bremervörde

Zukunft von Dag Rieken und Kai Freese ist noch offen

Wie geht’s weiter? Dag Rieken (l.) und Kai Freese hätten gerne Klarheit.
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Wie geht’s weiter? Dag Rieken (l.) und Kai Freese hätten gerne Klarheit.

Neerstedt - Auf die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt wartet nach den Feiertagen sofort eine knackige Aufgabe: Die Grün-Weißen empfangen morgen, 19.30 Uhr, den Tabellendritten TSV Bremervörde. „Ich hoffe, dass wir gut aus der Pause kommen und mit einem Sieg starten“, sagt Neerstedts Trainer Dag Rieken.

Nachdem die Neerstedter am vierten Advent den Einzug ins Final Four des HVN/BHV-Pokals perfekt gemacht hatten, nutzten sie die spielfreie Zeit zur Regeneration, um kleinere Blessuren auszukurieren und den Kopf freizubekommen. Nun wollen sie mit Volldampf in die zweite Saisonhälfte starten – allerdings ist der TSV Bremervörde alles andere als ein Aufbaugegner.

Der Aufstiegsaspirant hat im bisherigen Saisonverlauf erst fünf Punkte liegen gelassen. Rieken hat die Bremervörder bei ihrem 44:39-Erfolg in Cloppenburg beobachtet – und war nach der torreichen Begegnung beeindruckt. Respekt nötigt ihm vor allem die erste Sieben um den Rückraumlinken Adnan Salkic und Kreisläufer Marcus Hölling ab. Das erfahrene Duo hat zusammen fast die Hälfte aller Bremervörder Treffer erzielt. Neben den beiden Routiniers ist aber auch Linksaußen Lars von Kamp vor allem bei Kontern torgefährlich.

Beim TV Neerstedt sind alle Akteure einsatzfähig. Dadurch konnten Dag Rieken und sein Trainerkollege Kai Freese ihr Team optimal auf die Partie vorbereiten. Gern würden die beiden Coaches ihre Zusammenarbeit im Gespann mit Torwarttrainer Michael Schäfer auch in der kommenden Saison fortsetzen. „Es macht tierisch Spaß mit Dag und den Jungs“, bekräftigt Kai Freese.

Allerdings hängen die Übungsleiter bei der Zukunftsplanung derzeit „noch ein bisschen im luftleeren Raum“, wie Freese moniert. Erste Gespräche mit dem Vorstand sollen in den kommenden Tagen folgen. „Wir müssen uns beeilen“, weiß auch Abteilungsleiter Friedel Schulenberg, dass die Zeit drängt. Die Trainer hätten „gute Arbeit geleistet“, aber noch sei „alles offen“.

In den Verhandlungen sollen auch die Rahmenbedingungen beim aktuellen Oberliga-Fünften thematisiert werden, verrät Kai Freese. „Es geht um kleine Dinge struktureller Art – unter anderem wollen wir die Mannschaft verjüngen“, erläutert der 41-Jährige. Er sei in Kontakt mit mehreren potenziellen Neuzugängen. „Aber die wollen natürlich wissen, wie es weitergeht und machen ihre Zusage auch davon abhängig, wer in der nächsten Saison Trainer in Neerstedt ist.“

wz

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