Torschütze zum 2:1 gegen GVO Oldenburg / Bragulas Einwechselungen sitzen

Pasker lässt Dämme brechen

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Chancen zuhauf, aber diesmal torlos: Maxi Seidel.

Wildeshausen - Von Daniel Wiechert. Abgezockt: Mit einem wohl getimten Kopfball-Heber zum 2:1(0:0) entschied Wildeshausens Innenverteidiger Daniel Pasker gestern Nachmittag eine hochklassige Bezirksliga-Partie. Durch diesen knappen, aber verdienten Erfolg gegen einen starken GVO Oldenburg bleiben die Krandelkicker Tabellenführer.

„Wir hatten am Ende ein klares Chancenplus“, sagte VfL-Trainer Marcel Bragula, deshalb gehe der Sieg gegen den Aufsteiger in Ordnung. Es war allerdings ein hartes Stück Arbeit gewesen. Schon nach 45 Sekunden hatte Oldenburg durch Tristan Gröck die Chance zur Führung, doch sein Schuss aus 18 Metern rauschte knapp am rechten Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite setzte Maximilian Seidel das erste Ausrufezeichen, doch sein Versuch von der Strafraumgrenze klatschte gegen den linken Pfosten (8.). Der Startschuss für eine VfL-Offensive: Noch dreimal Seidel (23./27./35.) und Sascha Görke per Kopf (23.) ließen jedoch ihre Möglichkeiten ungenutzt, so dass es mit 0:0 in die Kabinen ging. In der Umkleide fanden sich die VfL-Spieler aber alleine wieder, Bragula und sein Co-Trainer Marco Elia analysierten noch fünf Minuten das Gesehene auf der Bank, bevor sie ihren Akteuren in die Katakomben folgten.

Die Beratung sollte sich lohnen, denn der erste Wechsel des Trainerteams schlug direkt ein. Der für Matthias Ruhle gekommene Ole Lehmkuhl wurde von Rene Tramitzke bedient, nach einer perfekten Ballmitnahme schob Lehmkuhl überlegt aus zehn Metern ein – 1:0 (66.). Dann der Aufreger des Spiels: Oldenburgs Daniel Niemann zirkelte einen Freistoß von weit links außen frech auf das kurze Eck, VfL-Keeper Sebastian Pundsack tauchte ab und kratzte den Ball raus – vermeintlich. Denn das Schiedsrichtergespann hatte die Kugel hinter der Linie gesehen und entschied auf Tor – 1:1 (68.). Doch zum Glück für Wildeshausen kann sich Bragula derzeit auf sein Wechsel-Händchen verlassen. Tobias Düser bediente Sturm-Joker Kai Schmale, der zwar zunächst am GVO-Keeper scheiterte, den Abpraller aber zu Pasker schaufelte – und dieser köpfte aus spitzem Winkel mit einer Bärenruhe zum 2:1 (85.) ein. „Das war eine Erlösung für uns alle“, sagte Bragula, der im Rausch der Emotionen nach einem Spurt zu den ersten Gratulanten gehört hatte.

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