Torhüter des Ahlhorner SV sichert gestern Abend den Einzug in die zweite Bezirkspokalrunde / TV Dötlingen ebenbürtig

Sebastian von Behren hält drei Elfmeter

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Mann des Abends: ASV-Keeper Sebastian von Behren (grünes Trikot) hielt drei Elfmeter.

Dötlingen - Von Sven Marquart. Die Bezirksliga-Fußballer des Ahlhorner SV wussten genau, bei wem sie sich zu bedanken hatten: Nachdem Sebastian von Behren im Elfmeterschießen zum dritten Mal pariert und damit den Einzug in die zweite Bezirkspokalrunde gesichert hatte, liefen seine Vorderleute zu dem Mann im grünen Sweater und beglückwünschten ihn. Kreisligist TV Dötlingen hatte sich beim 3:4 (0:0) jedoch überaus achtbar geschlagen.

Zunächst hielt Sebastian von Behren gegen Sebastian Bröcker. Anschließend verwandelten Ahlhorns Fabian Bakenhus und Dötlingens Joole Bredehöft, so dass es nach je fünf Schützen 3:3 stand. Das Elfmeterschießen ging also in die Verlängerung. Als nächstes schnappte sich der ASV-Keeper selbst den Ball, doch er scheiterte an seinem Pendant Hendrik Schulz. Doch dann machte Sebastian von Behren seinen Fehlschuss mehr als wett, indem er Finn Kipper und Johannes Ullerich ausguckte. Dazwischen hatte Musa Balko den entscheidenden Treffer gesetzt.

„Schade, Finn Kipper hat als rechter Verteidiger ein super Spiel gemacht – leider hat er es verpasst, sich zu belohnen“, bedauerte Dötlingens Trainer Georg Zimmermann. Seine Mannschaft war den klassenhöheren Gästen nicht nur ebenbürtig, sondern besaß vor allem zu Beginn die besseren Chancen.

Fast vom Anpfiff weg kam Jannes Henning am Elfmeterpunkt frei zum Schuss, setzte den Ball in Rücklage aber über den Querbalken (1.). Dann musste sich Sebastian von Behren bei einem Kopfball von Sebastian Bröcker mächtig strecken (13.), ehe ein von Niklas Hiegemann aus dem Halbfeld getretener Freistoß ans Lattenkreuz klatschte (31.). Ahlhorn kam in der ersten Halbzeit nur ein Mal gefährlich vor das Dötlinger Gehäuse, doch Torjäger Swen Arkenbout zögerte zu lange mit dem Abschluss (10.). „Alles nur Schaulaufen!“, schimpfte ASV-Coach Detlef Blancke.

In der zweiten Hälfte verflachte die Partie noch weiter. „Da hat uns am Ende ein bisschen die Luft gefehlt“, gestand Georg Zimmermann. Trotzdem hätte seine Crew das Spiel vor Ablauf der 90 Minuten entscheiden können: Bei einem schnellen Konter flankte Sebastian Bröcker von rechts. In der Mitte ging Hendrik Sandkuhl volles Risiko, aber traf den Ball nicht voll (72.).

„In der zweiten Halbzeit haben wir uns zumindest kämpferisch besser präsentiert, aber wir haben auch gesehen, dass noch viel, viel Arbeit vor uns liegt“, bilanzierte Detlef Blancke.

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