„Kämpfertyp“ schließt sich TV Neerstedt an / Heute beim TSV Bremervörde

Torben Quickert sorgt für Entspannung am Kreis

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Auf gute Zusammenarbeit: Der neue Co-Trainer Kai Freese (l.) und Chefcoach Dag Rieken studieren gemeinsam den Trainingsplan.

Neerstedt - Für Malte Kasper kommt das Auswärtsspiel beim TSV Bremervörde (heute, 19 Uhr) nach seinem Fingerbruch noch zu früh. Trotzdem hat sich die Personalsituation beim Handball-Oberligisten TV Neerstedt auf der Kreisläuferposition entspannt.

Zum einen ist Björn Müller beim A-Jugend-Bundesligisten HC Bremen ausgestiegen und konzentriert sich jetzt voll auf den TV Neerstedt. Zum anderen präsentiert Trainer Dag Rieken mit Torben Quickert einen Neuzugang. Den ehemaligen Wildeshauser Jugend-Oberliga-Akteur hat es beruflich aus Schleswig-Holstein nach Bremen verschlagen. „Torben ist ein Kämpfertyp. Als er sich gemeldet hat, haben wir ihm schnell die Spielberechtigung besorgt. Er ist jetzt zwei Wochen im Training – mal gucken, wie er sich entwickelt“, sagt Dag Rieken.

Abwarten muss der 44-jährige Coach hingegen, ob Rückraumspieler Torben Kruse nach seiner Grippe beim Tabellendritten mitmischen kann. Immerhin hat der lädierte Rücken von Shooter Eike Kolpack die Belastungen des Heimspiels gegen den VfL Fredenbeck II (35:22) offenbar ohne Reaktion toleriert.

Den TSV Bremervörde stuft Dag Rieken als „extrem heimstark“ ein – auch wenn die Gastgeber am zweiten Spieltag in der Gymnasiumsporthalle an der Tetjus-Tügel-Straße gegen den TV Cloppenburg bereits Federn ließen (32:38). Riekens Pendant Ralf Böhme hat mit Rückraumspieler Adnan Salkic (32) und Kreisläufer Marcus Hölling (32) eine überragende Achse in seinen Reihen. Besonders der Bosnier Salkic, der auch schon für die TSG Hatten-Sandkrug gespielt hat, verfüge über „herausragende individuelle Fähigkeiten“. Hinzu kommt mit Timo Meyn (27) ein sehr guter Halbrechter.

„Bremervörde zählt auf jeden Fall zu den Mannschaften, die oben mitspielen werden“, sagt Dag Rieken. Trotzdem hofft er, dass seine Crew den Aufwärtstrend aus der Fredenbeck-Partie fortsetzen kann – auch wenn ihm dafür „ein etwas leichterer Gegner vielleicht lieber gewesen“ wäre. · mar

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