Titelverteidiger verpasst Huntecup-Halbfinale

Bragula und Elia müssen umdisponieren

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„Ein Rohdiamant, der geschliffen werden muss“: Wildeshausens talentierter Innenverteidiger Niklas Heinrich.

Wildeshausen - Der Vorbereitungsplan des Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen muss überarbeitet werden. Eigentlich hatten die Coaches Marcel Bragula und Marco Elia für Freitag (Halbfinale) und Sonntag (Endspiel) die Teilnahme am Huntecup des TuS Frisia Goldenstedt angesetzt. Doch nun müssen sie umdisponieren: Der Titelverteidiger vergeigte sein Auftaktspiel gegen den Vechtaer Kreisligisten RW Visbek mit 5:7 (3:3, 0:2) nach Elfmeterschießen – damit ist der Wettbewerb für die Krandel-Kicker zu Ende.

„Das Ergebnis ist zweitrangig, aber der eine oder andere ist doch noch nicht soweit wie wir uns das vorstellen“, bilanzierte Marcel Bragula. Aufgrund der hohen Belastung hatte er in Valdrin Stublla, Ole Willms, Sven Flachsenberger und Florian Düser vier U23-Akteure in die Startelf beordert. „Natürlich war die Mannschaft nicht eingespielt“, relativierte Bragula. Einen katastrophalen Fehlpass von Sebastian Bröcker und eine zu kurz geratene Kopfballrückgabe von Valdrin Stublla nutzte Hubert Ripke zur 2:0-Pausenführung (9./27.).

In der zweiten Hälfte wendete der eingewechselte Jan Lehmkuhl das Blatt mit einem lupenreinen Hattrick – 3:2 (58./65./71.). Doch kurz vor Schluss machte Niklas Heinrich bei einem langen Ball keine glückliche Figur und ermöglichte Thomas Lübberding das 3:3 (88.). Trotzdem ist Bragula von seinem talentierten Innenverteidiger überzeugt: „Es ist erstaunlich, welche Ruhe Niklas am Ball hat – er ist ein Rohdiamant, der geschliffen werden muss.“ Während Bastian Stuckenschmidt und Ole Lehmkuhl im Elfmeterschießen trafen, vergaben Yannis Brockmann und Jan Gusfeld-Ordemann – aus der Traum vom Titel-Hattrick.

Im zweiten Dienstagsspiel des Huntecups bezwang Ausrichter TuS Frisia Goldenstedt (Bezirksliga) den SC Colnrade (1. Kreisklasse) mit 6:0 (4:0). Die Treffer erzielten Michael Feldhaus (2./42.), Fin Engelmann (7.), Paul Schulz (29.), Steffen Wilkens (83.) und Eric-Wilko Aff (88.).

Während das VfL-Trainderduo nach Alternativen für die geplatzten Huntecup-Auftritte sucht, befindet sich Storven Bockhorn im Aufbautraining. Der Mittelfeldspieler hatte sich beim Test gegen den Kreisligisten FC Hude (5:1) in der vergangenen Woche verletzt. Jetzt hat der 29-Jährige die Diagnose: Bandscheibenvorfall. „Trotzdem kann es sein, dass Storven bereits in Kürze zurückkehrt“, hofft Bragula, dass sein Antreiber nicht allzu lange ausfällt.

Linksverteidiger Lukas Schneider, der sich gegen Hude einen Bänderanriss im Sprunggelenk zugezogen hatte, wird voraussichtlich noch zwei Wochen fehlen. Mittelfeldspieler Alexander Kupka, der sich am vergangenen Donnerstag im Training am Knöchel verletzt hatte, kam gegen Visbek bereits wieder zum Einsatz. Dafür schlägt sich Angreifer Lennart Feldhus nun mit Leistenproblemen herum.

mar

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