Titelverteidiger TV Neerstedt erreicht auch ohne Björn Wolken dritte Pokalrunde

Busse spielt in der Abwehr seine Schnelligkeit aus

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Mit insgesamt zwölf Treffern Neerstedts bester Werfer: Eike Kolpack.

Neerstedt - Titelverteidiger TV Neerstedt hat die dritte Runde des HVN/BHV-Pokals erreicht. Bei Zweitrundenturnier in der Fredenbecker Geestlandhalle setzte sich der Handball-Oberligist zunächst mühelos mit 33:17 gegen den Landesliga-Zweiten TS Hoykenkamp durch. Anschließend gab es ein 23:18 gegen den Elsflether TB.

Neerstedts Ligarivale hatte sich zuvor knapp mit 30:29 gegen den Verbandsliga-Dritten VfL Fredenbeck II durchgesetzt.

„Unterm Strich war das ein gelungenes Wochenende und eine gute Vorbereitung auf die schweren Spiele gegen Hatten-Sandkrug, Barnstorf/Diepholz und Schwanewede/Neuenkirchen“, sagte Jörg Rademacher. Neerstedts Trainer hatte kurzfristig auf seinen Halbrechten Björn Wolken verzichten müssen, der beruflich gefordert war. „Das war ein kleines Handicap. Björn ist in der Abwehr und im Angriff ein entscheidender Faktor. Aber die Mannschaft hat gut improvisiert“, meinte Rademacher.

TS Hoykenkamp – TV Neerstedt 17:33 (6:18): Die Partie gegen den Nachbarn aus der Gemeinde Ganderkesee war frühzeitig entschieden. Rademacher nutzte die Gelegenheit, um mehrere ultra-offensive Abwehrvarianten zu testen. Dabei kam auch die Schnelligkeit von Kreisläufer Jan Busse zum Tragen. „Wir haben viel Tempo gemacht und bestimmt zehn, zwölf Kontertore erzielt“, berichtete der B-Lizenzinhaber. Was ihm nicht schmeckte: „Wir hätten vom Ergebnis her locker über 40 Tore kommen können, aber wir haben noch zehn hundertprozentige Chancen verworfen – das hat ein bisschen genervt.“

TV Neerstedt: Kuper, Depenbrock - Goyert (5), Reuter (4), Schulenberg (5/2), Schützmann (2), Kolpack (5), Kasper (4), Busse (3), Kunz (5).

Elsflether TB – TV Neerstedt 18:23 (6:11): „Das war schon eine andere Liga! Es war klar, dass wir das nicht im Vorbeigehen gewinnen“, sagte Jörg Rademacher. Der Ex-Profi freute sich besonders darüber, dass sein Team den Oberliga-Konkurrenten unter 20 Treffern halten konnte. Erneut probierte Rademacher verschiedene Abwehrformationen und beorderte seine Spieler auf unterschiedliche Positionen.

Während die Defensive der Grün-Weißen ganz ordentlich funktionierte, gab es in der Offensive allerdings viel Leerlauf und viele Fehlwürfe. „In der zweiten Halbzeit hat man dann schon gemerkt, dass unserem kleinen Kader die Körner ausgegangen sind. Trotzdem war das okay – mit dem Ergebnis kann ich leben“, bilanzierte Rademacher.

mar

TV Neerstedt: Kuper, Depenbrock - Goyert (1), Reuter (3), Schulenberg (3/1), Schützmann (4), Kolpack (7/1), Kasper (3), Busse, Kunz (2).

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