Harpstedter TB erobert durch 5:0 in Großenkneten Platz drei / Wildeshausen II enttäuscht in Stenum

Till Fassauer und Onno Bolling die Sieggaranten

Endstation: Stenums Keeper Marc Landwehr (am Boden) ist vor Wildeshausens Christopher Kant am Ball. Foto: Richter

Landkreis – Die Fußballer des Harpstedter TB haben den Worten ihres Trainers Jörg Peuker Taten folgen lassen und beim 5:0 über den TSV Großenkneten wie erhofft „ordentlich abgeliefert“. Duch den Sieg im Verfolgerduell verdrängte der HTB die Kneter vom dritten Tabellenplatz. Der FC Huntlosen verabschiedete sich mit einem 2:2 beim VfR Wardenburg in die Winterpause.

VfR Wardenburg – FC Huntlosen 2:2 (0:2): Nach der durchwachsenen Herbstserie war das Unentschieden beim Tabellenfünften für die Huntloser eigentlich ein versöhnlicher Jahresabschluss. „Im Vorfeld hätte ich dafür unterschrieben, hinterher ist es ein bisschen ärgerlich“, sagte FCH-Coach Maik Seeger. Denn seine Crew hatte zur Pause mit 2:0 geführt. Beide Male hieß der Torschütze Stefan Merz: Zunächst köpfte er einen Freistoß von Philipp Witte zum 1:0 in die Maschen (20.). Dann verlängerte Christian Brandes einen Wardenburger Einwurf auf Witte, der Merz bediente – 2:0 (37.). „Insgesamt war es aber nicht das größte Kreisliga-Spiel aller Zeiten. Dafür war die Fehlerquote auf beiden Seiten zu hoch“, berichtete Seeger. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gäste Glück bei einem Wardenburger Pfostentreffer, ehe Niko Eilks eine harte Hereingabe von Lennart Schönfisch zum 1:2 ins eigene Tor lenkte (49.). Auch beim 2:2 machte Huntlosens Keeper keine glückliche Figur, als er einen Schuss nach vorne abprallen ließ und Sebastian Vogelsang so den Ausgleich ermöglichte (69.). Nun wollte Wardenburg alles, lud Huntlosen allerdings auch zum Kontern ein. Dabei hatte Brandes Pech, dass er nur Alu traf. „Am Ende bin ich zufrieden. Das Unentschieden ist leistungsgerecht“, bilanzierte Seeger.

TSV Großenkneten – Harpstedter TB 0:5 (0:1): Peuker und sein Co-Trainer Matthias Kaiser waren sich einig: „Das war von unserer jungen Rasselbande eine reife, abgezockte Leistung“, erklärte der HTB-Coach. Als „Sieggaranten“ hatte er dabei seine beiden Innenverteidiger Till Fassauer und Onno Bolling ausgemacht, an denen es kein Vorbeikommen gab: „Sie waren absolut überragend!“ Zwar hatte Großenkneten etwas mehr Ballbesitz, dafür waren die Harpstedter im Angriff zielstrebiger und gefährlicher. Deshalb war das 1:0 durch Nils Klaassen nach Vorarbeit von Lukas Brümmer nicht unverdient (16.). Brümmer legte Klaassen kurz nach dem Seitenwechsel auch das 2:0 auf (51.). Mit einem weiten Abschlag schickte HTB-Keeper Christoph Mädler dann Niklas Fortmann auf die Reise. Der Torjäger schüttelte noch zwei Gegenspieler ab und vollendete zum 3:0 (68.). Auch das 4:0 ging auf Fortmanns Konto: Per Kopf beförderte er eine Hereingabe von Julian Meyer in die Maschen (70.). Nach Foul an Brümmer verwandelte Bolling den fälligen Strafstoß zum 5:0-Endstand (90.+1). „Diesmal haben wir unsere Chancen gut genutzt“, freute sich Peuker über die Torausbeute.

VfL Stenum II – VfL Wildeshausen II 2:0 (2:0): „Auf dem Papier hatten wir einen sehr guten Kader, aber man muss die Qualität auch auf den Platz bringen“, ärgerte sich Mete Döner. Wildeshausens Trainer konnte in Ole Lehmkuhl, Christopher Kant und René Tramitzke gleich drei Akteure aus dem Landesliga-Kader aufbieten. Doch das Trio passte sich der dürftigen Leistung seiner Mitspieler an. Zumindest Lehmkuhl wie auch Kevin Kari sprach Döner das Bemühen nicht ab. „Sie sind viele Wege gegangen“, sagte der 40-Jährige. „Aber von einigen anderen bin ich echt enttäuscht.“ Stenum war sehr engagiert und erspielte sich vor allem im ersten Durchgang einige gute Chancen. Nach einem Eckball mit anschließendem Gewühl im Strafraum landete ein abgefälschter Schuss von Maximilian Bradler schließlich zum 1:0 im Netz (8.). Das 2:0 durch Jonas Genzen bezeichnete Döner als „Geschenk von uns“ (37.). Die Platzherren waren nicht so freigiebig. Die beste Wildeshauser Möglichkeit bot sich Mitte der zweiten Hälfte Kant, der jedoch viel zu schwach abschloss.  mar

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