Dreifachtorschütze ist überall zu finden / Arbeitssieg für VfL Wildeshausen

Thilo Schoppe schießt SG DHI zum 3:2

Erzielte seinen siebten Saisontreffer: VfL-Torjäger Noah Richter (l.). Foto: Büttner

Harpstedt/Wildeshausen – Die B-Junioren der SG DHI Harpstedt und des VfL Wildeshausen mischen in der Fußball-Bezirksliga weiter vorne mit. Harpstedt ist nach dem 3:2 über GW Brockdorf als Tabellenzweiter ebenso wie Spitzenreiter RW Damme noch unbesiegt. Auf Platz drei rangiert der VfL Wildeshausen, der mit 3:0 bei der SG Steinfeld/Mühlen gewann.

SG DHI Harpstedt – GW Brockdorf 3:2 (2:1): „Das ist eine schöne Momentaufnahme“, freute sich Harpstedts Trainer Diemo Spitz. Allerdings sah es zunächst nicht nach dem dritten Saisonsieg seiner Mannschaft aus. Die Platzherren begannen schwach und gerieten mit 0:1 in Rückstand, weil Keeper David Wehrenberg einen Eckball ins eigene Tor lenkte (21.). „David hat uns schon oft genug gerettet, und auch im weiteren Spielverlauf hat er wieder überragend gehalten“, nahm Spitz seinen Schlussmann in Schutz. Möglicherweise brauchten die Gastgeber den kleinen Schock sogar. Denn plötzlich waren sie hellwach, und Thilo Schoppe köpfte einen Freistoß von Jannik Wessel zum 1:1 ins Netz (31.). Harpstedts bärenstarker Zehner, der überall auf dem Feld zu finden war, startete wenig später an der Mittellinie ein Solo, bei dem er vier Brockdorfer aussteigen ließ und zum 2:1 traf (34.). Auch das 3:1 ging auf Schoppes Konto: Nils Döhle, der in der Sturmspitze ein ständiger Unruheherd war, hatte den Ball perfekt abgelegt (47.). Weil es die SG DHI aber nicht, schaffte den vierten Treffer nachzulegen, musste sie nach dem 2:3 (76.) durch Wolfram Springub noch einige Minuten um den Sieg zittern.

SG Steinfeld/Mühlen – VfL Wildeshausen 0:3 (0:1): „Das war ein Arbeitssieg. Wir haben uns nicht mit Ruhm bekleckert“, sagte VfL-Coach Matthias Ruhle. Seine Crew hatte gut begonnen, kam nach zehn Minuten aber völlig aus dem Tritt und überließ Steinfeld die Initiative. Die Krandel-Kicker hatten Glück, dass sie nicht in Rückstand gerieten, als ein Freistoß an die Latte klatschte (25.). Fast im Gegenzug schoss Noah Richter die Gäste dann in Front: Nach Vorarbeit von Christopher Seewald nahm der VfL-Torjäger den Ball an der Strafraumgrenze an und versenkte ihn unten links zum 1:0 im Netz (27.). „Schmeichelhaft“, fand Ruhle. Kurz vor der Pause war seine Elf dann ein weiteres Mal mit Fortuna im Bunde, als Steinfelds Rodan Hiso aus zwei Metern das leere Tor nicht traf (39.). „Mehr Glück als Verstand“, meinte Ruhle. Nach einer Systemumstellung und der Einwechslung von Ben Hagedorn und Dieter Feldhaus spielte der VfL in der zweiten Halbzeit deutlich besser. Folgerichtig erhöhten Bennet Smolna (45.) und Jannik Stöver (72.) auf 3:0. Die Bestnote verdiente sich Sechser Jannes Thal, der seine Teamkollegen mitzog.  mar

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