Fußball: Hallenkreismeisterschaften in Ganderkesee / Dötlingen und Ippener heute Abend im Einsatz

27 Teams jagen den VfL Stenum

Kunstrasen und Rundumbande machen die Hallenmeisterschaften wieder attraktiv.

Wildeshausen - GANDERKESEE (him) · Der Rasen liegt, die Tore stehen, der Ball kann rollen: 28 Mannschaften kämpfen in der Sporthalle „Am Steinacker“ in Ganderkesee ab heute bis Sonntag um den Titel des Fußball-Hallenkreismeisters.

„Nachdem die Hallenkreismeisterschaften 2010 über die Grenzen des Fußballkreises hinaus für große Beachtung und Anerkennung gesorgt haben, wollen wir mit allen Beteiligten auch in diesem Jahr ein großes Fußballfest veranstalten“, verspricht Turnierleiter Uwe Vogel, zugleich Vorsitzender des gastgebenden TSV Ganderkesee.

Die Vorrundenspiele beginnen heute Abend ab 18 Uhr mit den ersten beiden Gruppen. Die Gruppenspiele werden morgen ab 11 Uhr fortgesetzt. Hoch gehandelt werden im Vorfeld die Bezirksligisten VfL Wildeshausen, Ahlhorner SV sowie Titelverteidiger VfL Stenum. Die Stenumer gewannen den Hallentitel zuletzt drei Mal in Folge und sorgten somit dafür, dass in diesem Jahr ein neuer Pokal her muss.

Aus den fünf Vorrundengruppen qualifizieren sich die jeweils zwei besten Teams für die Zwischenrunde (Sonntag, 10 Uhr). Hier werden zwei neue Fünfergruppen gebildet. Danach geht es mit dem Halbfinale weiter.

Gute Chancen, am Sonntag noch dabei zu sein, dürfte Kreisligist TSV Ippener haben, der mit TV Munderloh, Bookholzberger TB, TV Falkenburg und Kickers Ganderkesee die scheinbar leichteste Gruppe erwischt hat. Schwerer hat es der TV Dötlingen gegen den VfL Stenum, FC Hude, TuS Vielstedt und die SG Bookhorn. Beide Gruppen sind heute im Einsatz. Die „Hammergruppe“ hat aber der Harpstedter TB erwischt, der es am Samstagabend (19 Uhr) in Gruppe E unter anderem mit dem Ahlhorner SV, VfR Wardenburg und GW Kleinenkneten zu tun bekommt. Auch VfL Wildeshausen (Gruppe C/Samstag, 11 Uhr) als Mitfavorit wird sich gegen den SV Tungeln, SC Dünsen, FC Huntlosen, SC Colnrade und FC Hockensberg mächtig ins Zeug legen müssen, wenn er das wie im Vorjahr erlittene Vorrundenaus vermeiden möchte. „Ich hoffe in erster Linie, dass wir verletzungfrei durch das Turnier kommen“, sagt Abteilungsleiter Ottmar Jöckel im Vorfeld.

Rund um das Spielfeld hat sich der TSV Ganderkesee erneut viel Gedanken über das Rahmenprogramm gemacht. Unter anderem wird es ein 40-seitiges Hallenheft geben, ein großes Zelt wurde an der Halle aufgebaut, alle Spiele werden wieder auf Bildschirmen übertragen.

Auf dem grünen Kunstrasen kickten übrigens zuletzt namhafte Ex-Profis wie Ailton auf dem Turnier für Traditionsmannschaften in Oldenburg. Dort fielen 76 Tore in zehn Spielen – über einen solchen Durchschnitt würden sich auch die Zuschauer in Ganderkesee freuen...

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