Bragula warnt vor Gegnern

Start in die Saison: Taktisch variabler in der stärkeren Liga

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Der kritische Blick von Co-Trainer Patrick Meyer, Chefcoach Marcel Bragula und Torwarttrainer Eike Bothe (v. l.) täuscht: Mit der Vorbereitung des VfL Wildeshausen sind sie zufrieden.

Wildeshausen - Eins steht für Marcel Bragula schon vor dem ersten Anpfiff der neuen Bezirksliga-Saison fest: „So eine Hinserie wie im letzten Jahr mit nur einer Niederlage werden wir dieses Mal nicht erleben“, warnt der Trainer des VfL Wildeshausen.

Denn die Konkurrenz sei stärker geworden – angefangen bei den Aufsteigern: „Der ESV Wilhelmshaven ist gespickt mit ehemaligen Landesliga-Spielern, und der FC Hude hat ein starkes Kollektiv aus vielen jungen Leuten. Mein Kollege Lars Möhlenbrock leistet dort eine sehr gute Arbeit.“ Zu den erfahrensten FCH-Neuzugängen zählt Mohamed Alawie, der schon für Kickers Wahnbek und den TSV Oldenburg im Mittelfeld die Fäden zog.

Die in der Liga etablierten Clubs blieben ebenfalls nicht untätig. Dass der WSC Frisia Wilhelmshaven Mittelfeldspieler Philip Immerthal vom Oberligisten Atlas Delmenhorst loseiste, ließ Bragula aufhorchen. WSC-Stadtrivale SV Wilhelmshaven dürfte ebenfalls ambitioniert sein: „Bei diesem Stadion und diesem Umfeld erwarten wohl viele, dass es endlich wieder bergauf geht“, schätzt der Wildeshauser Coach. SVW-Neu-Trainer Maik Stolzenberger habe in Person von Sergej Müller einen Knipser in seinen Reihen und vom aufgelösten VfB Oldenburg II gute Akteure wie Stürmer Jonathan Matondo bekommen.

Ebenfalls vielversprechend verstärkt hat sich der GVO Oldenburg – durch Keeper Lukas Oltmanns vom SSV Jeddeloh, Dennis Matthiesen von Hansa Friesoythe, Patrick Janzen vom VfR Wardenburg und Lukas Müller vom VfB Oldenburg II.

Verletzung wirft Philipp Finger zurück

Auch die Transfers von Tur Abdin Delmenhorst beeindruckten Bragula. Als Beispiele nennt er die Brüder Simon und Lukas Matta sowie Dennis Thüroff, die alle vom Oberligisten Atlas Delmenhorst kamen: „Wenn diese Mannschaft weitgehend verletzungsfrei bleibt, ist sie für mich ein Kandidat für die ersten drei Plätze.“ Zudem würden der TSV Abbehausen und der VfL Stenum „diesmal eine viel bessere Saison spielen“, prophezeit Bragula.

Auf derartige Herausforderungen galt es, sich im Sommer vorzubereiten. „Taktisch sind wir inzwischen variabler“, urteilt der VfL-Trainer: „Basierend auf der Vierer-Abwehrkette können wie ohnehin schon alle Systeme spielen“, verdeutlicht der „Freund des 4-4-2“. Nun habe sich das Team Schemata mit einer Dreier- oder Fünferkette angeeignet. „Es sind Optionen, mit denen wir uns flexibel dem Gegner anpassen können“, schildert der 43-Jährige. 

Bei tief stehenden Mannschaften zum Beispiel favorisiere er Ole Lehmkuhl und Kevin Kari als schnelle Außenverteidiger, ansonsten hat er auf der linken Seite in Lukas Schneider und Philipp Finger sowie Niklas Heinrich und Jannik Wallner als mögliche Rechtsverteidiger gute Alternativen. Finger wird allerdings in den nächsten Wochen wegen eines Teilabrisses des Syndesmosebands fehlen. „Das ist bitter für den Jungen und tut mir ungeheuer leid, denn er war ein Gewinner der Vorbereitung“, berichtet sein Trainer. 

ck

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