TV Brettorf wirkt in Hagen und Dahlbruch verbessert / Sonntag zum Spitzenreiter

Tabke-Team fährt zwei 5:1-Arbeitssiege ein

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Der eingewechselte Tim Lemke gab der Brettorfer Abwehr Stabilität. ·

Brettorf - Mit zwei 5:1-Arbeitssiegen beim TSV Hagen 1860 und beim TuS Dahlbruch haben die Erstliga-Faustballer des TV Brettorf wieder in die Spur gefunden. „Allerdings müssen wir uns noch um einige Prozente steigern, um zum VfK Berlin und zum Ahlhorner SV aufzuschließen“, sagte Brettorfs Angreifer Tobias Kläner.

TSV Hagen 1860 – TV Brettorf 1:5 (11:4, 8:11, 5:11, 1:11, 5:11, 7:11): In der Abwehr unsicher, im Angriff drucklos – zunächst schien es, als würden die Gäste nahtlos an ihre desolate Vorstellung aus dem Hinspiel vor zwei Wochen (3:5) anknüpfen. Doch nachdem die Brettorfer den ersten Satz mit 4:11 abgegeben hatten, wechselte Trainer Klaus Tabke den leicht angeschlagenen Tim Lemke ein. „Mit ihm hatten wir mehr Erfahrung und Ruhe“, meinte Tobias Kläner.

Trotzdem war auch der zweite Durchgang noch umkämpft. Dann aber häuften sich bei Hagens Hauptangreifer Florian Sonfeld die Fehler. „Die Hälfte der Punkte hat er uns geschenkt“, berichtete Tobias Kläner. Während Sonfeld vor 14 Tagen noch groß aufgezogen hatte, unterliefen ihm gestern etliche Leinen- und Ausbälle. Dadurch tankte der TV Brettorf immer mehr Selbstvertrauen. Allerdings wurde es im fünften Satz beim Stand von 4:1 für Hagen noch mal eng. „Aber selbst wenn wir den Satz verloren hätten, hätten wir das Spiel auf gar keinen Fall mehr aus der Hand gegeben“, war sich Tobias Kläner sicher.

TuS Dahlbruch – TV Brettorf 1:5 (9:11, 11:8, 4:11, 5:11, 8:11, 14:15): Den ersten beiden Durchgängen drückte Dahlbruchs schlagkräftiger Angreifer Mats Eilhoff mit druckvollem und variablem Spiel seinen Stempel auf. Doch die Brettorfer Abwehr stand gut. Die Sätze drei, vier und fünf brachten die Gäste locker nach Hause. Im sechsten Durchgang wechselte die Führung ständig, doch nach Abwehr eines Satzballes machte das Tabke-Team den Sack zu. „Letztlich waren wir nur in den ersten beiden Sätzen gefordert“, bilanzierte Tobias Kläner.

Zwar wirkten die Bewegungen und die Abstimmung der Brettorfer wesentlich besser als zuletzt, doch noch längst läuft nicht alles rund. „Mal gucken, was nächste Woche geht“, sagte Tobias Kläner. Dann müssen der frischgebackene Nationalspieler und seine Teamkollegen unter anderem bei Spitzenreiter VfK 01 Berlin antreten. · mar

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