TV Brettorf gewinnt nach elf Jahren wieder sein eigenes Hallenfaustballturnier

Tabke-Team ergreift „den letzten Strohhalm“

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Nach elf Jahren bleibt der Wanderpokal mal wieder in Brettorf. Über den Sieg beim eigenen Hallenfaustballturnier freuen sich Dominik von Seggern (h.v.l.), Jörn Büsselmann, Marc Lange, Tobias Kläner, Sönke Spille (v.v.l.), Christian Kläner und Tim Lemke.

Brettorf - Der Wanderpokal des Brettorfer Hallenfaustballturniers für Männer hatte zuletzt einen Stammplatz in der Vitrine des Ahlhorner SV. Drei Mal durfte der ASV die Trophäe seit 2009 mitnehmen. Dagegen musste man in der Turnierhistorie schon ziemlich weit zurückblättern, um den Namen des Gastgebers in der Siegerliste zu finden. Der letzte Erfolg des TV Brettorf lag bereits elf Jahre zurück – bis zum vergangenen Sonntag.

„Wir haben den letzten Strohhalm ergriffen und doch noch den ersehnten Titel im Jubiläumsjahr geholt“, freute sich Brettorfs Kapitän Christian Kläner. Im Finale traf der deutsche Hallen-Vizemeister auf den deutschen Feld-Vizemeister VfK Berlin. „Um gegen Berlin gewinnen zu können, brauchst du einen guten Tag“, sagte Christian Kläner. Und den hatten die Brettorfer offenbar erwischt.

Nach starkem Beginn (11:4) verletzte sich zu Beginn des zweiten Satzes VfK-Angreifer Lukas Schubert bei einem Blockversuch. „Da war uns klar, dass wir gewinnen müssen“, meinte Christian Kläner. Gesagt, getan. Mit 11:6 sicherten sich die Gastgeber auch den zweiten Durchgang.

Zuvor waren die Brettorfer durch das Turnier spaziert. In der Vorrundengruppe C gaben sie gegen die Zweitligisten MTV Diepenau und TSV Hagenah sowie den Verbandsligisten SV Moslesfehn II keinen Satz ab. Den einzigen Satzverlust leistete sich die Mannschaft von Trainer Klaus Tabke im Viertelfinale gegen den Erstligisten TSV Hagen 1860. Das Halbfinale gegen den Zweitligisten TV Kredenbach-Lohe war dann wieder eine klare Angelegenheit.

Grund zum Jubeln hatte auch die zweite Mannschaft des TV Brettorf: Die Crew um Schlagmann Jens von Seggern kämpfte im Viertelfinale den Erstligisten MTV Hammah nieder und fand sich ziemlich überraschend als Dritter auf dem Siegerpodest wieder. „Das zeigt, dass sie auch in der zweiten Liga gut mitspielen werden“, lobte Christian Kläner seine Vereinskollegen.

Zum Erstaunen des Turnierorganisators schied Titelverteidiger Ahlhorn nach drei Unentschieden gegen den Zweitligisten SV Moslesfehn, den Regionalligisten Wardenburger TV und den Erstligisten MTV Hammah in der Vorrunde aus. Allerdings hatte der ASV diesmal auch dem Kaltenstein-Cup des TV Vaihingen/Enz den Vorzug gegeben und war nur mit einer verstärkten Reserve angereist. · mar

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