Tabke erwartet Leistungssteigerung

TV Brettorf und Ahlhorner SV wollen gegen Hauptstadtteams punkten

Mats Albrecht vom Faustball-Erstligisten Ahlhorner SV bei der Ballannahme.
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Wackelkandidat: Ahlhorns Abwehrspieler Mats Albrecht fährt mit Wadenproblemen zum Erstliga-Spieltag nach Brettorf.

Brettorf/Ahlhorn – Irgendwie paradox: Da gewinnen die Erstliga-Faustballer des TV Brettorf das Derby beim Ahlhorner SV mit 3:0, und trotzdem ist ihr Trainer Klaus Tabke hinterher nicht zufrieden. Der 56-Jährige hatte bei seiner Crew die Spielfreude vermisst. Im Gegensatz dazu war Ahlhorns Spielertrainer Tim Albrecht trotz der glatten Pleite mit der Leistung seiner Mannen ziemlich einverstanden. An diesem Sonnabend kommen Spitzenreiter Brettorf und Schlusslicht Ahlhorn erneut zusammen: Beide Landkreisrivalen treffen ab 15 Uhr in Brettorf auf die beiden Hauptstadtteams Berliner TS und VfK 01 Berlin.

Für die Gastgeber ist es der einzige Heimspieltag in dieser verkürzten Feldsaison und damit so etwas wie die Generalprobe für die deutsche Meisterschaft am 28. und 29. August. „Wir wollen uns unseren Zuschauern gut präsentieren“, erklärt Tabke, der von seiner Mannschaft eine Leistungssteigerung gegenüber dem Derby erwartet. Durch zwei 1:3-Niederlagen gegen das Berliner Duo verpasste Brettorf im vergangenen Jahr die DM-Endrunde in Kellinghusen. „Wir haben also noch was gutzumachen“, meint Tabke. Er fordert von seinen Schützlingen diesmal zwei Siege, um die weiße Weste zu wahren und das selbstgesteckte Ziel zu erreichen: die DM-Qualifikation auf sportlichem Weg. „Wenn wir unter die ersten Drei wollen, müssen wir beide schlagen.“ Mit Ausnahme von Abwehrroutinier Timo Kläner, der nach seiner gut verlaufenen Fußoperation inzwischen mit einem Spezialschuh unterwegs ist, kann Tabke personell aus dem Vollen schöpfen.

Im Training hat man keinen Druck und kann locker aufspielen. Aber im Punktspiel fängt der Kopf schon mal an zu rattern.

Brettorfs Trainer Klaus Tabke

Der Ahlhorner SV wird aller Voraussicht nach in Bestbesetzung am Bareler Weg auflaufen. Tim Albrecht, der wegen eines Hexenschusses im Derby passen musste, ist wieder dabei. Die Abwehrspieler Mats Albrecht (Wade) und Andrej Macht (Leiste) sind ebenfalls noch angeschlagen. Um für alle Fälle gerüstet zu sein, werden die Angreifer Ole Wilke und Rafael Drenske sowie Defensivspezialist Marcel Wolters die erste Mannschaft ihres Vereins unterstützen. „Wir wollen mindestens ein Spiel gewinnen. Wenn man auf die Tabelle guckt, müssen wir langsam mal Punkte holen“, findet Tim Albrecht. Nach drei Partien steht beim ASV auf der Habenseite noch eine Null.

Wenn die ersten Zähler aufs Konto wandern sollen, werden sich die Ahlhorner strecken müssen. Auch wenn nach dem Rückzug von Lukas Schubert im Angriff nun alles über Sebastian Kögel läuft, steht die Abwehr des VfK 01 Berlin immer noch sehr sicher. Bei der Berliner TS hat sich Schlagmann Timon Lützow im vergangenen Jahr extrem gesteigert. „Wenn er sein Spiel aufziehen kann, wird es schwer für uns“, ahnt Tim Albrecht.

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