Tabellenführer TV Brettorf besiegt TV Kredenbach-Lohe ungefährdet mit 5:1

Kreye-Crew betreibt keine Werbung in eigener Sache

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Zielsicher schlägt Tobias Kläner (l.) am Block von Mats Eilhoff vorbei.

Brettorf - Von Sven Marquart. Spannung kam nicht auf – zu groß war der Leistungsunterschied zwischen den Erstliga-Faustballern des TV Brettorf und des TV Kredenbach-Lohe. Mühelos mit 5:1 (11:8, 11:2, 11:8, 8:11, 11:6, 11:2) behauptete sich der Spitzenreiter gegen den Aufsteiger in nicht einmal 90 Minuten.

„Das war keine gute Werbung, aber der Gegner hat es uns auch zu leicht gemacht – so war das eher ein Trainingsspiel“, sagte Brettorfs Übungsleiter Ralf Kreye nach dem zehnten Sieg im zehnten Saisonspiel. Den Gästen aus dem Siegerland unterliefen zahlreiche Eigenfehler. Und wenn der Ball dann doch einmal im Spiel war, hatte der Tabellenführer wenig Mühe, rasch zu punkten. Den ersten Durchgang konnte der Neuling bis zum 8:8 offen gestalten. Doch ein krasses Missverständnis zwischen Simon Spitzer und Mats Eilhoff brachte dem TV Brettorf das 11:8.

Bereits im zweiten Satz begann Ralf Kreye zu wechseln. Jörn Kläner kam für Malte Hollmann. Der Brettorfer Überlegenheit tat das keinen Abbruch – 11:2. Im dritten Durchgang durfte dann Dominik von Seggern für Christian Kläner ran. Der Kapitän sah nun von der Tribüne aus, wie die Gastgeber über 2:4 und 3:5 bis zum 6:7 einem Rückstand hinterher liefen. „Männer, Stimmung!“, forderte Christian Kläner deshalb von seinen Teamkollegen. Und tatsächlich ging der Klassenprimus wenig später mit 11:8 und einer 3:0-Satzführung in die Pause.

„Danach haben wir einen Gang zurückgeschaltet, zu wenig Laufbereitschaft gezeigt und zu viele Flüchtigkeitsfehler gemacht – das hat mir gestunken“, monierte Ralf Kreye. Prompt erhielt seine Crew die Quittung und vergeigte den vierten Satz mit 8:11.

Anschließend waren die Brettorfer aber wieder Chef im Ring und gewannen die Durchgänge fünf und sechs mit 11:6 und 11:2. Im Schlusssatz durften anstellen von Marc Lange und Tim Lemke dann auch wieder Christian Kläner und Malte Hollmann mitmischen, die zuvor lange draußen gesessen hatten.

„Es war wichtig, dass wir gewonnen haben. Aber nächsten Sonntag gegen Hagen und in der Woche darauf gegen Ahlhorn wird der Schwierigkeitsgrad deutlich größer“, bilanzierte Ralf Kreye.

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