Torjäger folgt Musa Karli

Bezirksligist SV Tur Abdin schnappt sich auch Marco Prießner vom SV Atlas Delmenhorst

Torjäger Marco Prießner (vorne) schirmt den Ball vor einem Gegenspieler ab.
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Kennt sich im Delmenhorster Stadion aus: Marco Prießner (vorne) stürmte zuletzt für den SV Atlas.

Delmenhorst – Der SV Tur Abdin Delmenhorst rüstet weiter mächtig auf. Nach der Verpflichtung von Mittelfeldspieler Musa Karli (31) hat sich der Fußball-Bezirksligist nun auch die Dienste von Marco Prießner gesichert. Der 29-jährige Torjäger stand wie Karli zuletzt beim Regionalligisten SV Atlas Delmenhorst unter Vertrag. Mit diesen beiden Verstärkungen gehören die Aramäer zum Kreis der heißesten Titelanwärter.

Prießner war 2017 vom damaligen Landesligisten TSV Oldenburg zum SV Atlas gekommen, für den er in 73 Pflichtspielen 23 Treffer erzielte. Im Februar dieses Jahres verständigte sich der 1,81 Meter große Angreifer mit dem Viertligisten darauf, den bestehenden Vertrag ruhen zu lassen. Später wurde der Kontrakt dann aufgelöst – jetzt schnappte Abdin zu.

„Marco hat in den letzten Jahren bewiesen, dass er zu den besten Stürmern unserer Region gehört. Seine Abschlussstärke vor dem Tor wird uns unheimlich helfen in den entscheidenden Phasen Spiele für uns zu entscheiden. Er ist ein Delmenhorster Junge, der die Umgebung und viele Jungs schon sehr gut kennt. Wir freuen uns, einen tollen Stürmer für uns gewonnen zu haben. Er wird unserem Offensivspiel guttun“, sagte Abdins sportlicher Leiter Isa Tezel laut einer Vereinsmitteilung.

Mit dem Kicken begann Prießner beim TV Jahn Delmenhorst. Fußballerisch ausgebildet wurde der Vollblutstürmer außerdem beim VfB und VfL Oldenburg. Mit der U 19 des SV Werder Bremen spielte er in der Bundesliga. Im Herrenbereich lief er vor seinem Engagement beim SV Atlas für den VfB Oldenburg, RW Hürriyet Delmenhorst und den TSV Oldenburg auf.

Prießner ist für seine Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Kasten bekannt. Mit seinem Torriecher und Musa Karli als Zulieferer gewinnt die offensivstarke, aber mitunter als zu verspielt geltende Crew von Abdin-Coach Sven Apostel nochmal deutlich an Qualität.

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