WZ-Hallencup: Huchting, Delmenhorst und Wildeshausen holen Siegerpokale

Super Stimmung, tolle Tore

Für die F-Junioren der SG DHI – hier eine Spielszene vom 3:0-Vorrundensieg gegen Ganderkesee – reichte es zu Rang fünf.
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Für die F-Junioren der SG DHI – hier eine Spielszene vom 3:0-Vorrundensieg gegen Ganderkesee – reichte es zu Rang fünf.

Wildeshausen - Von Michael HillerFußballturniere in Wildeshausen scheinen für Tyron Leon Haake ein gutes Pflaster zu sein. Wie schon im Sommer heimste der Offensivspieler des SV Werder Bremen die Medaille für den besten Spieler ein. Allerdings – und das ist eine weitere Parallele zur Turnierserie im vergangenen Juli – reichte es für seine Mannschaft auch auf dem WZ-Hallencup in der Wildeshauser Gymnasiumsporthalle am Sonntag nicht zum Sieg. Den schnappten die E-Junioren des TV Jahn Delmenhorst den Bremern im Endspiel mit einem klaren 4:0-Erfolg vor der Nase weg.

„Das Ergebnis geht schon in Ordnung, die Delmenhorster haben wirklich tollen Fußball gezeigt“, meinte Dirk Arlinghaus, der zusammen mit Alexander Stichweh die E-Junioren des Ausrichters VfL Wildeshausen trainiert. Die Wildeshauser hatten gegen die Delmenhorster in der Vorrunde mit 1:5 und gegen den Bundesliga-Nachwuchs des SV Werder im Halbfinale mit 1:4 verloren. „Uns fehlt ein wenig der Biss, wenn es entscheidend wird“, analysierte Arlinghaus. Den hatte seine Mannschaft zumindest im Spiel um den dritten Platz wiedergefunden, als sich die VfL-Youngster gegen den GVO Oldenburg mit 1:0 durchsetzten und sich somit während der Siegerehrung ebenfalls noch einen der begehrten Pokale schnappen konnte, die von der Wildeshauser Zeitung gesponsert worden waren. Während alle Spieler der acht teilnehmenden Teams mit einem Mini-Fußball beschenkt wurden, ging der große Siegerpokal in den Besitz des TV Jahn. „Wir haben alle fünf Spiele gewonnen“, sah Jahn-Trainer Mesut Karagöz den Turniersieg seiner Jungs als verdient an. Sein Erfolgsrezept: „Die Jungs sollen Spaß am Fußball haben und Probleme auf spielerische Weise lösen. Das bringt die Jungs auf lange Sicht weiter“, erklärte Karagöz. Zum besten Keeper des E-Jugendturniers wurde Tim Middelbeck gewählt, der mit GW Kleinenkneten hinter dem FC Hude auf Platz sechs landete.

Eröffnet worden war das erste von zwei Turnierwochenenden am Sonnabend von den G-Junioren. Die jüngsten Kicker zeigten dabei nicht nur einige sehenswerte Kombinationen, sondern vor allem ausgefallenen Torjubel in Bundesliga-Manier. „Die sind einfach klasse“, meinte Schiedsrichter Lukas Tepe, der zusammen mit Manuel Marcy, Dominik Müller und Volker Jaentsch an den beiden Tagen einen guten Job leistete. Ein für G-Junioren sehr hohes Niveau konnten die zahlreichen Zuschauer schließlich im Finale zwischen dem FC Huchting und FC Hude bestaunen. Drei Minuten vor Schluss sah es angesichts einer 2:0-Führung nach einem klaren Sieg der Huder aus, ehe Huchting das Blatt mit drei Toren noch wendete. Kleiner Trost für die Unterlegenen: Hudes Joscha Seling wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt. Die Auszeichnung für den besten Keeper ging an Alexander Reetz (TV Munderloh). Starke Leistungen hatten auch die Teams des heimischen VfL gezeigt. Sowohl die erste Mannschaft als auch die F-Juniorinnen waren bis ins Halbfinale vorgedrungen. Hier scheiterten die Mädchen an Huchting, während die Jungen in einem packenden Duell dem FC Hude 1:2 unterlagen. „Ich hätte meiner Mannschaft den Turniersieg gegönnt, sie hat super gespielt“, resümierte Trainer Harald Schmidt, der gleichzeitig in die Turnierleitung mit eingebunden war.

Einen Turniersieg für den VfL Wildeshausen gab es dafür am Sonntagnachmittag dank der F-Junioren des Trainerduos Bernd Kinzel/Jürgen Hülsmann. Nachdem die Wildeshauser ihr letztes Vorrundenspiel gegen den TuS Eversten noch mit 1:4 verloren hatten, steigerten sie sich im Halbfinale und ließen dem SV Werder Bremen III beim 5:2 keine Chance. Ähnlich dominant war der Auftritt des VfL auch im Endspiel, das mit 3:0 gegen den FC Hude gewonnen wurde. Hude hatte im Halbfinale den TuS Eversten mit 4:3 nach Neunmeterschießen aus dem Turnier gekickt. Den Frust darüber ballerte sich Eversten im kleinen Finale gegen Werder von der Seele – 5:1.

„Super zufrieden“ war Kinzel am Ende nicht nur aufgrund des Abschneidens seiner Truppe. Auch in organisatorischer Hinsicht zog er ein positives Zwischenfazit: „In der Halle herrschte tolle Stimmung, und ich habe die Zuschauertribüne noch nie so voll gesehen.“

Auf einen ähnlich guten Zuspruch hofft der VfL Wildeshausen natürlich auch am kommenden Wochenende, wenn der WZ-Hallencup fortgesetzt wird.

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