VfL Wildeshausen macht sich vor Heimspiel gegen BV Essen keinen Druck

Sturmtank Tramitzke wieder im Kader

Einsatz gefährdet: VfL-Youngster Elias Schröder (am Ball) lag mit Fieber flach. Foto: Büttner

Wildeshausen – Tatenlos mussten die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen an den beiden vergangenen Wochenenden zusehen, wie die Konkurrenz fleißig gepunktet hat. Waren die Krandel-Kicker nach dem 0:1 gegen den TuS BW Lohne noch Tabellenneunter, fielen die beiden folgenden Auswärtspartien buchstäblich ins Wasser. Das nutzten der SV Holthausen-Biene und der VfR Voxtrup, um vorbeizuziehen. Somit rangiert die Wittekind-Crew vor dem Heimspiel gegen den BV Essen (Sonntag, 14 Uhr) nur noch an Position elf, punktgleich mit dem SV GW Mühlen auf dem ersten Abstiegsplatz. Bei einer Niederlage würde der VfL erstmals in dieser Saison unter den ominösen Strich rutschen.

„Die Tabelle kennt jeder“, sagt Patrick Meyer. Trotzdem verspürt Wildeshausens Co-Trainer keinen Druck, sondern vielmehr Vorfreude. „Diese Vorfreude gilt es auf den Platz zu bringen und dann Gas zu geben“, bekräftigt er. Nach der dann dreiwöchigen Zwangspause wollen die Wildeshauser „unbedingt spielen“, unterstreicht Meyer. Und sollte es bis zum Anpfiff keine allzu heftigen Regenschauer mehr geben, dürfte der Partie auch nichts im Wege stehen. Der Jahreszeit entsprechend, ist der Rasen im Krandel zwar nicht im allerbesten Zustand, sollte nach der sonnabendlichen Pflege aber durchaus bespielbar sein.

Positive Nachrichten gibt es auch aus dem Wildeshauser Lazarett. So ist Abwehrchef Marius Krumland, der beim 1:2 gegen den SC Melle 03 einen Tritt in die Wade abbekommen hatte, wieder fit. „Marius geht’s gut“, berichtet Meyer. Außerdem steht ihm für den Angriff eine zusätzliche Option zur Verfügung: René Tramitzke, der aufgrund einer Knieverletzung in dieser Saison erst einen sechsminütigen Kurzeinsatz absolviert hat, gehört zumindest wieder zum Kader. Am vergangenen Sonntag spielte der Sturmtank 71 Minuten für das Wildeshauser Kreisliga-Team gegen den VfL Stenum II. „Nach der langen Ausfallzeit war René ganz schön kaputt. Aber das ist völlig normal. Es gibt durchaus Situationen, in denen man einen Typ wie ihn sehr gut gebrauchen kann“, erläutert Meyer.

Dagegen hat die Zeit bei Sascha Görke nicht ausgereicht, um seine Oberschenkelzerrung aus dem Lohne-Spiel auszukurieren. „Sascha hat am Dienstag einen leichten Test gemacht und festgestellt, dass der Muskel die Belastung noch nicht verkraftet“, erzählt Meyer. Somit wird sein Kapitän wie auch die Langzeitverletzten Sebastian Bröcker, Christoph Stolle, Hauke Glück und Philipp Finger am Sonntag ausfallen. Bei Youngster Elias Schröder, der Mitte der Woche mit Fieber flach lag, und dem ebenfalls kränkelnden Robin Ramke besteht Hoffnung.

Der BV Essen muss ohne Abwehrspieler Bakary Bojang auskommen, der bei der jüngsten 0:3-Niederlage gegen BW Lohne für ein grobes Foul die Rote Karte gesehen hatte. Zudem muss Johannes Wielspütz eine Gelbsperre abbrummen. Gar nicht mehr zum Team von BVE-Coach Mohammad Nasari gehören Lars Scholz und Erald Kolgega. Die Verträge mit den beiden Mittelfeldspielern hatte der Tabellendreizehnte vor einigen Tagen aufgelöst.

„Essen ist stark, wenn man sie Fußball spielen lässt. Aber wenn wir das unterbinden, haben wir gute Chancen zu gewinnen“, glaubt Meyer. Das gelang seinen Mannen schon beim 3:0 im Hinspiel. Jan Lehmkuhl (13.), Michael Eberle (28.) und Maximilian Seidel (45.) sorgten mit ihren Treffern für einen gelungenen Saisonauftakt. „So effektiv waren wir wohl im ganzen Jahr nicht wieder“, erinnert sich Meyer gern an den ersten Vergleich.  mar

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