Stuckenschmidt, Kari und Bröcker kommen

Neuzugänge mit Wildeshauser DNA

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Bastian Stuckenschmidt trägt nächstes Jahr das Trikot vom Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen.

Wildeshausen - Der Landesliga-Kader nimmt mehr und mehr Konturen an. Aufsteiger VfL Wildeshausen hat nun die nächsten Neuzugänge bekannt gegeben. Wie Fußballabteilungsleiter Ottmar Jöckel bestätigte, tragen Kevin Kari (VfL Oldenburg U19), Bastian Stuckenschmidt (zuletzt Harpstedter TB) und Sebastian Bröcker (TV Dötlingen) nächstes Jahr das Wildeshauser Trikot. Dieses ziehen sich auch weiterhin Yannis Brockmann und Andre Kari über, allerdings gehören auch diese beiden zur kommenden Saison zum Erstherren-Kader, nachdem sie in der abgelaufenen Saison noch für die Zweite in der Kreisliga gespielt hatten.

Alle genannten Spieler haben eines gemeinsam: Einen Wildeshauser Background. So spielte Linksfuß Kevin Kari (18) bis zur C-Jugend beim VfL, danach ging es über dem JFV Nordwest zum VfL Oldenburg. „Kevin kann sowohl Linksverteidiger als auch links offensiv spielen“, berichtet VfL-Trainer Marcel Bragula über den „Perspektivspieler“, der sogar noch A-Jugend spielen könnte, aber für die Erste eingeplant ist. Zu dieser jungen Garde gehören auch Kevins Bruder Andre Kari (Flügelstürmer) und Brockmann (Mittelfeld). „Yannis hat eine gute Technik, ist ballsicher und hat ein gutes Zweikampfverhalten. Zudem hat er einen richtigen starken rechten Fuß. Allerdings habe ich ihm auch die Auflage mit auf den Weg gegeben, dass er an seiner Kondition arbeiten muss“, erzählt Bragula. Diesen Weg, sich über die Zweite für die Erste anzubieten, traut der VfL-Coach noch einigen zu: „Es gibt dort einige Perspektivspieler, die bei uns ständig unter Beobachtung stehen. Beispielsweise Pascal Hesselmann, Nico Krumdiek, Marius Meier oder Schahuaz Amir-Juki.“ Diese werde das Trainerteam immer mal wieder „unter die Fittiche nehmen“.

Eine Wildeshauser Vergangenheit hat auch Stuckenschmidt. Der offensive Mittelfeldspieler ist der Typ Straßenfußballer. „Von ihm erwarte ich mir einiges“, sagt Bragula: „Er hat eine sehr gute Technik und ist mit seinen 26 Jahren auch schon recht erfahren.“ Auch Sebastian Bröcker ist flexibel im Mittelfeld einsetzbar. Der 24-Jährige wohnt unweit des Krandelstadions und kickte in der Jugend beim VfL. Mit 14 Toren war er in der abgelaufenen Saison bester Torschütze beim Kreisligisten TV Dötlingen. „Er kann praktisch alle Positionen im Mittelfeld spielen“, freut sich Jöckel auf Bröckers Universalität.

Mit Bröcker hat der VfL Wildeshausen nun vier externe Neuzugänge. Seit längerem ist klar, dass Angreifer Lennart Feldhus vom Kreisligisten TV Munderloh kommt. Zudem rückt A-Junioren Keeper Lauren Riedel in die Erste auf (wir berichtete).

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