Mittelfeldspieler wechseln zum Diepholzer Kreisligisten SV Mörsen-Scharrendorf

Stubllas verlassen Krandel

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Mirsad Stublla (l.) verlässt den VfL Wildeshausen und spielt künftig für den SV Mörsen-Scharrendorf. ·

Wildeshausen - Das Gastspiel währte nur kurz: Im vergangenen Sommer war Mirsad Stublla von GW Kleinenkneten zum Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen gekommen. Jetzt zieht der 25-jährige Mittelfeldspieler zum SV Mörsen-Scharrendorf weiter, wo bereits sein Bruder Enis kickt. Auch ihr Cousin Dekurim Stublla (21) wechselt vom Krandel zum Diepholzer Kreisligisten.

„Jeder Spieler, der den Verein verlässt, ist ein Verlust“, bedauert Klaus Ebel. Doch der VfL-Coach ist zuversichtlich, die Lücke schließen zu können, die Mirsad Stublla hinterlässt. Neben Benjamin Bohrer aus der Kreisliga-Mannschaft sucht der von den A-Junioren aufgerückte Alexander Kupka seine Chance im offensiven Mittelfeld. „Einer wird sich durchsetzen“, ist Ebel überzeugt.

Während Dekurim Stublla nicht über den Status eines Ergänzungsspielers hinaus kam, hatte Mirsad Stublla in der Hinrunde einen Stammplatz beim VfL sicher. Doch in der Rückserie verletzte er sich. „Außerdem hat er arbeitsbedingt oft beim Training gefehlt“, sagt Klaus Ebel.

Aktuell laboriert Mirsad Stublla noch an einer Knöchelverletzung. „Aber er sollte auf alle Fälle bis zum Saisonbeginn wieder fit sein“, sagt Andreas Siegmann. Der Fußball-Spartenleiter des SV Mörsen-Scharrendorf ist überzeugt, mit den beiden Stubllas zwei „fußballerisch und charakterlich gute Leute hinzugewonnen“ zu haben. Siegmann selbst hatte Mirsad Stublla zwei Mal beobachtet: „Er hat Übersicht, sucht den Abschluss und ist bereit, jeden Weg zu gehen – er kann einem Spiel seinen Stempel aufdrücken.“ Deshalb habe ihn der neue Trainer Rainer Gläser (40) „als Zehner eingeplant“.

Berufssoldat Gläser löst den bisherigen Coach Andreas Schultalbers ab, der sechs Jahre erfolgreich in Mörsen gearbeitet hat. In dieser Zeit wurde Schultalbers mit der Mannschaft je drei Mal Dritter und Vierter, verpasste aber das „i-Tüpfelchen“, wie Andreas Siegmann sagt, sprich: den Aufstieg. Gläser soll nun „neue Impulse setzen“.

Neben Mirsad und Dekurim Stublla verstärkte sich der SV Mörsen-Scharrendorf unter anderem auch mit Mittelfeldspieler Daniel Drunagel (25) vom Kreisligisten SC Colnrade und dem in Ganderkesee wohnenden Torhüter Benjamin Hanke (31) vom Bezirksliga-Meister TuS Sulingen. · mar

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