TV Dötlingen holt nach frühem 0:2 noch ein 3:3 / 2:7-Klatsche für FC Huntlosen

Struve sorgt für die Punkteteilung

Sein Treffer war am Ende wertlos: Huntlosens Philipp Witte (r.) erzielte bei der 2:7-Klatsche in Munderloh das zwischenzeitliche 1:1. Foto: Büttner

Landkreis – Der TV Dötlingen hat seine Serie in der Fußball-Kreisliga am Dienstagabend ausgebaut und ist nach dem 3:3 gegen RW Hürriyet nun schon seit sechs Spielen ungeschlagen. Dagegen kam der FC Huntlosen beim TV Munderloh mit 2:7 unter die Räder.

TV Dötlingen – RW Hürriyet 3:3 (1:2): „Wenn man nach sechs Minuten mit 0:2 zurückliegt, ist einiges schiefgelaufen“, sagte Dötlingens Trainer Joachim Puchler. Während seine Defensivabteilung schläfrig wirkte, war Berat Uyar gleich hellwach: Hürriyets Kapitän ließ sich nicht lange bitten und nutzte zwei Dötlinger Fehler zum schnellen 2:0 (5./6.). „Danach haben wir uns aber einigermaßen gefangen und uns ein paar Chancen erarbeitet“, berichtete Puchler. Unter anderem traf Enis Stublla den Pfosten, ehe Jan Mewis das 1:2 besorgte (17.). Nun waren die Platzherren am Drücker. Zu Beginn der zweiten Halbzeit verpassten Kevin Strumpski und Stublla den möglichen Ausgleich. Stattdessen erhöhte erneut Uyar auf 3:1 für die Delmenhorster (57.). „Aber wir haben Moral gezeigt und sind zurückgekommen“, freute sich Puchler. Tom Piskalla per Eigentor (62.) und Maximilian Struve (77.) sorgten für die Punkteteilung. „Im Endeffekt ist das 3:3 für beide Mannschaften okay. Ich glaube aber, dass wir es besser können“, resümierte Puchler.

TV Munderloh – FC Huntlosen 7:2 (3:1): „Wir haben einen ganz miesen Tag erwischt“, ächzte FCH-Coach Maik Seeger, „die Fehlerquote wurde von Minute zu Minute höher, und dann reicht es gegen einen so starken Gegner definitiv nicht.“ Den frühen 0:1-Rückstand durch Lennart Siebrecht (5.) steckten die Gäste noch ganz gut weg. Nach einer schönen Kombination über Altherren-Spieler Jan Schindler und Simon Mohn köpfte Philipp Witte die Flanke von Nils Heimann zum 1:1 in die Maschen (19.). Per Doppelpack brachte Alexander Bruns die Platzherren vor der Pause mit 3:1 in Front (30./31.). Mit einem schönen Lupfer aus rund 20 Metern besorgte Patrick Seeger kurz nach dem Seitenwechsel das 4:1 (48.). „Es sei ihm gegönnt. Er wird am Freitag 30 – dann hat er sein Geschenk weg“, nahm Maik Seeger seinem jüngeren Bruder den Treffer nicht krumm. Leon Fenslage, der einen Rückpass erlief und TVM-Keeper Nicolai Robotta umkurvte, sorgte mit dem 4:2 bei den Gästen noch mal für neue Hoffnung (56.). Für Torschütze Fenslage, der erst zu Beginn der zweiten Hälfte eingewechselt worden war, war die Partie nach 70 Minuten bereits beendet: Im Anschluss an eine Rangelei sah der Huntloser die Rote Karte. In Unterzahl kassierten seine Teamkollegen noch drei weitere Gegentreffer durch Mustafa Sawah (83./Foulelfmeter), Lennart Siebrecht (86.) und Hinrich-Christoph Schweers (89.). „Da fehlte dann jegliche Gegenwehr“, monierte Maik Seeger.  mar

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