Storven Bockhorn und Lukas Schneider verletzen sich beim 5:1 gegen FC Hude

Sebastian Bröckers Hattrick wird zur Randnotiz

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Stürmer Lennart Feldhus (l.) und Betreuer Thomas Kupka (2.v.r) führen den verletzten Storven Bockhorn vom Spielfeld.

Wildeshausen - Von Sven Marquart. Oh, oh! Marcel Bragula und Marco Elia konnten sich am Dienstagabend höchstens ansatzweise über das 5:1 (4:0) gegen den Kreisligisten FC Hude freuen. Stattdessen hatten die Trainer des künftigen Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen nach dem Erfolg im ersten Testspiel dicke Sorgenfalten auf der Stirn. Denn in Lukas Schneider und Storven Bockhorn verletzten sich zwei Schlüsselspieler.

Linksverteidiger Schneider humpelte eine Viertelstunde vor Schluss nach einem Kopfballduell im eigenen Strafraum mit einer Knöchelblessur vom Feld. Und nur wenig später sackte Mittelfeldspieler Bockhorn ohne Fremdeinwirkung an der Seitenlinie zusammen und griff sich mit schmerzverzerrtem Gesicht an den unteren Rücken. Betreuer Thomas Kupka und Angreifer Rene Tramitzke geleiteten den 29-Jährigen in die Kabine.

„Storven hat schon mal einen Bandscheibenvorfall gehabt. Er meint, der Schmerz sei diesmal ähnlich“, berichtete Kupka nach dem Abpfiff. „Schon beim ersten Test so ein Schuss vor den Bug!“, stöhnte Bragula, als er Kupkas Botschaft vernommen hatte. „Ich darf gar nicht daran denken, dass Storven und Lukas länger ausfallen könnten – dann wird mir schlecht.“

So geriet zur Randnotiz, dass sich Sebastian Bröcker mit einem lupenreinen Hattrick glänzend bei den Krandel-Kickern eingeführt hatte. Der Neuzugang vom Kreisligisten TV Dötlingen erzielte die ersten drei VfL-Treffer (13./32./40.). Beim 2:0 half Ole Lehmkuhl, der Bröckers Schuss unhaltbar abfälschte, allerdings kräftig mit. „Das ist natürlich eine tolle Geschichte“, freute sich Bragula mit dem 24-jährigen Linksfuß.

Von den „Neuen“ machte Lauren Riedel allerdings noch mehr Eindruck auf den Coach. Der 18-Jährige, der in der ersten Halbzeit das VfL-Tor hütete und nach der Pause von Thomas Büttelmann abgelöst wurde, parierte ein paar Mal bravourös. „Und das in seinem ersten Spiel bei den Herren! Lauren hat eine tolle Ausstrahlung und eine tolle Torwarttechnik – ich glaube, da könnte was heranwachsen“, lobte Bragula den Nachwuchskeeper.

Nachdem Jan Lehmkuhl, der während der ersten 45 Minuten die Kapitänsbinde trug, mit einem abgefälschten Schuss zum 4:0-Pausenstand getroffen hatte (44.), erhöhte Niklas Heinrich nach einem zu kurz abgewehrten Eckball von der Strafraumgrenze auf 5:0 (66.). Der 18-jährige Heinrich bildete im zweiten Abschnitt mit Jan Gusfeld-Ordemann die Innenverteidigung. Letzterer war neben Lukas Schneider der einzige Wildeshauser aus der Startelf, der auch im zweiten Durchgang weitermachen durfte. Denn zur Halbzeit wechselten Marcel Bragula und Marco Elia gleich neun Mal auf einen Schlag. Insgesamt setzte das Trainerduo 20 Akteure ein.

Hudes Ehrentreffer erzielte Ole Schöneboom (70.). Nachdem Thomas Büttelmann so gerade noch an einen Freistoß von Cüneyt Yildiz herangekommen war, war der vom TSV Wallhöfen in den Krandel gewechselte Torhüter bei Schönebooms Nachschuss machtlos.

„Da war noch ganz viel Sand im Getriebe. Es fehlte die Kompaktheit, so dass der Gegner zu viel Raum im Mittelfeld hatte. Aber wir stehen ja noch ganz am Anfang und haben erst drei Mal trainiert. Außerdem muss man gegen einen FC Hude, der sich namhaft verstärkt hat, auch erstmal 5:1 gewinnen“, bilanzierte Marcel Bragula nach dem Testspiel-Aufgalopp.

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