VfL nach Sieg in Rastede Tabellendritter / Jan Lehmkuhl zweifacher Torschütze

Storven Bockhorn lässt beim 4:2 sein Können aufblitzen

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Maximilian Seidel (l.) eröffnete den Torreigen per Handelfmeter. ·

Wildeshausen - Der VfL Wildeshausen hat den FC Rastede durch einen 4:2 (2:0)-Auswärtserfolg in der Fußball-Bezirksliga auf Distanz gehalten. Zugleich profitierten die Krandel-Kicker von den Niederlagen des BV Bockhorn (0:1 in Wiefelstede) und des Heidmühler FC (0:4 in Esenshamm), die sie vom fünften auf den dritten Tabellenplatz spülten.

„Die Jungs haben das gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Mit Ausnahme einer kleinen Schwächephase zum Ende der ersten Halbzeit haben wir den Gegner beherrscht. Die zweite Hälfte war dann richtig gut: Wir haben uns viele Chancen rausgespielt – nur ärgerlich, dass wir sie nicht in weitere Tore umgemünzt haben“, sagte VfL-Trainer Jörg Peuker.

Nach zehn Minuten eröffnete Maximilian Seidel den Torreigen per Handelfmeter zum 1:0. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff erhöhte Sascha Görke auf 2:0 (45.+2). Görke (7.) und Lukas Schneider (24.) hätten die Halbzeitführung noch deutlicher gestalten können. Zudem hätte es nach einem Foul von Thomas Henke an Jan Lehmkuhl Strafstoß und Rot für den FC-Keeper geben müssen (30.). „Klarer geht’s nicht“, meinte Jörg Peuker. Doch die Pfeife von Schiedsrichter Ken Lohkamp-Schmitz (BV Bockhorn) blieb stumm.

Mit einem 20-Meter-Schuss markierte Jan Lehmkuhl das 3:0 (59.). Nach dem 1:3 durch Maik Ebeling (64.) schnürte Lehmkuhl auf Vorlage von Maximilian Seidel einen Doppelpack – 4:1 (89.). Der zweite Gegentreffer ärgerte Jörg Peuker dann: Nach einem Einwurf konnte Tobias Büsing ungehindert zum 2:4 einschieben (90.+1). „Das darf so nicht passieren – da waren wir unkoordiniert“, schimpfte Peuker. Ansonsten habe seine Mannschaft im Defensivverbund aber ordentlich gearbeitet.

In der Schlussviertelstunde ließ der VfL-Coach Neuzugang Storven Bockhorn (ehemals Schlicker) „ein paar Minuten reinschnuppern“. Der 28-jährige Mittelfeldspieler, der zuletzt für den Bremer SV kickte, ist in Wildeshausen kein Unbekannter. Nach einjähriger Pause will Bockhorn nun wieder angreifen. „Man hat schon gesehen, dass er was an der Kugel kann“, meinte Jörg Peuker. · mar

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