A-, B- und C-Junioren gewinnen Kreistitel / Wildeshauser aus der Dusche ins Halbfinale

VfL Stenum wiederholt Futsal-Triple

Triumph auf der ganzen Linie: Die A-Junioren (linkes Bild), B-Junioren (rechtes Bild) und C-Junioren (ohne Foto) des VfL Stenum holten den Kreistitel im Futsal. Fotos: Fussballkreis

Landkreis – Der Nachwuchs des VfL Stenum ist im Fußballkreis Oldenburg-Land/Delmenhorst weiterhin das Nonplusultra. Wie schon im Vorjahr schaffte der Verein aus der Gemeinde Ganderkesee bei den Endrunden um die Futsal-Kreismeisterschaft das Triple: Sowohl die A-Junioren als auch die B- und C-Junioren holten bei den jeweiligen Turnieren den Titel. Hallenspielleiter Michael Wild gratulierte den erfolgreichen Stenumer Teams und wünschte ihnen viel Glück bei der Bezirksmeisterschaft in Lutten. Die C-Junioren spielen am 1. Februar, die B-Junioren am 2. Februar und die A-Junioren am 9. Februar. Außerdem dankte Wild den Ausrichtern der Endrundenturniere, VfL Wildeshausen (A- und C-Junioren) und Ahlhorner SV (B-Junioren). „Sie haben für den reibungslosen Ablauf der Spiele und die prima Bewirtung der zahlreichen Gäste gesorgt. Den Schiedsrichtern danken wir ebenfalls für ihre ruhige und sachliche Art der Spielleitung“, sagte Wild.

A-Junioren

Der älteste Nachwuchs des VfL Stenum feierte einen Doppelsieg. Die erste Mannschaft marschierte mit drei Siegen und 10:0 Toren durch die Gruppenphase. Auch das zweite Team zog mit sieben Zählern und ebenfalls ohne Gegentor als Gruppensieger ins Halbfinale ein. Hier bezwang Stenums Erste den VfL Wildeshausen II mit 2:0, die Zweite fertigte den TuS Heidkrug II mit 7:0 ab. Im Vereinsduell um den Titel setzte sich Stenum I knapp mit 2:1 durch. „Stenum hat eine Qualität, die ihresgleichen sucht“, meinte Selcuk Keyik anerkennend. Für Wildeshausens Trainer war es schon ein Erfolg, dass beide Mannschaften seines Vereins die Endrunde erreicht hatten. Das mit Spielern des jüngeren Jahrgangs besetzte zweite Team sei „verdient“ ins Halbfinale eingezogen. Zehn Minuten habe es seine Crew gut gemacht, befand Keyik: „Da hatten wir schon gehofft, uns ins Sechsmeterschießen zu retten.“ Doch dann waren die Krandel-Kicker zweimal unaufmerksam. „Und schon klingelte es.“ Die Wildeshauser Erstvertretung schaffte es trotz drückender Überlegenheit nicht, in ihren ersten beiden Turnierspielen gegen die SG Hatten/Munderloh (0:0) und den TuS Heidkrug II (0:0) einen Treffer zu erzielen und verpasste das Weiterkommen. „Das war ein bisschen unglücklich“, meinte Keyik. Noch schlimmer erwischte es die SG DHI Harpstedt, die nach drei Niederlagen Gruppenletzter wurde.

B-Junioren

Auch in Ahlhorn stellte der VfL Stenum die beiden Finalisten. Allerdings machten ihnen die Teams des VfL Wildeshausen den Einzug ins Endspiel sehr schwer. „Wir wollten das Halbfinale erreichen – alles andere wäre Bonus gewesen“, erklärte Wildeshausens Coach Matthias Ruhle, der sich um die zweite Mannschaft mit den älteren Spielern des Jahrgangs 2003 kümmerte. Allerdings wurmte ihn, dass seine Schützlinge „etwas unter ihren Möglichkeiten geblieben sind und ihre Qualität nicht ganz auf die Platte bringen konnten“. Beim 0:2 im Semifinale sei Stenum „eine Nuance besser“ gewesen und habe „verdient gewonnen“. Gleiches galt für die andere Halbfinalpartie. Dabei hatten die von Stephan Strenger betreuten jüngeren Wildeshauser das Turnier nach der Vorrunde eigentlich schon abgehakt, weil sie gegenüber den mit ihnen punktgleichen VfL Stenum II (9:1) und SG Großenkneten/Huntlosen (5:2) das schlechteste Torverhältnis hatten (4:3). Doch das war nicht das entscheidende Kriterium: Im Dreiervergleich lagen die Kreisstädter knapp vor der SG. Nachdem ihn der NFV-Beauftragte darauf aufmerksam gemacht hatte, musste Strenger seine Spieler im wahrsten Sinne des Wortes unter der Dusche hervorholen.

C-Junioren

Die Gruppenphase meisterte der VfL Stenum ohne Gegentor. Im Halbfinale gegen den SV Atlas geriet das Team von Trainer Carsten Barm nach einer 1:0-Führung mit 1:2 in Rückstand. Erst 27 Sekunden vor Schluss schickte Manuel Dreier die Partie mit dem 2:2 ins Sechsmeterschießen. Dort parierte VfL-Keeper Simon Bresinski zwei Schüsse und avancierte so zum Matchwinner. Auch das Endspiel gegen die JSG Wardenburg II verlief dramatisch. 1:1 stand es nach der regulären Spielzeit – im Shootout entschärfte Bresinski erneut zwei Schüsse. Für die beiden Teams des VfL Wildeshausen war bereits nach der Gruppenphase Endstation. Die erste Mannschaft des Gastgebers konnte dabei nicht an die guten Leistungen aus der Zwischenrunde anknüpfen, in der sie sogar den späteren Kreismeister VfL Stenum mit 1:0 bezwungen hatte. Diesmal holte die Wittekind-Crew lediglich einen Zähler. „Das war nix! Ich habe keine Ahnung, was da los war“, zeigte sich Trainerin Sylvia McDonald ratlos. Wesentlich besser verkaufte sich die Mannschaft ihres Vereinskollegen David Peetz. Allerdings verpasste auch der VfL Wildeshausen IV das Halbfinale – wenn auch nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber dem SV Atlas Delmenhorst.  mar

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