TV Dötlingen muss Fehler abstellen

Harpstedter TB will seine Erfolgsserie in Huntlosen ausbauen

Enis Stublla (links) vom Fußball-Kreisligisten TV Dötlingen auf dem Weg zum Tor.
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Bisher ein laues Lüftchen: Der Sturm des TV Dötlingen um Enis Stublla (l.) brachte in der laufenden Kreisliga-Saison erst ein mickriges Törchen zustande.

Landkreis – Für das Trio am Tabellenende der Fußball-Kreisliga steht immer noch die Null. Der TV Falkenburg, der TV Dötlingen und der VfL Stenum II warten weiterhin auf ihren ersten Punktgewinn in der Saison 2021/2022. Zumindest für eines der drei Teams wird die Durststrecke an diesem Spieltag zu Ende gehen, denn zwischen Dötlingen und Stenum kommt es zum direkten Duell.

FC Huntlosen – Harpstedter TB (Freitag, 19.30 Uhr): Ole Volkmer hatte noch Glück im Unglück. Die Knieverletzung, die sich Harpstedts Youngster vor einigen Tagen während des Trainings zugezogen hatte, ist nicht so schlimm wie befürchtet. „Das Kreuzband ist ein bisschen locker, es ist ein kleines Stück vom Knochen abgesplittert, und insgesamt ist das Knie etwas instabil“, berichtet HTB-Coach Marcus Metschulat erleichtert. Somit möchte der Tabellendritte frohen Mutes weiter an seiner Erfolgsserie arbeiten und im fünften Saisonspiel den fünften Sieg einfahren. „Aber dafür werden wir einiges tun müssen“, ahnt Metschulat. Denn nach zwei Niederlagen zum Auftakt hat Gegner Huntlosen mit Siegen gegen Ahlhorn (3:2) und Falkenburg (4:3) inzwischen in die Spur gefunden. „Huntlosen ist sehr robust. Da müssen wir bereit sein, die Zweikämpfe anzunehmen. Und dann hoffe ich, dass mit zunehmender Spieldauer unsere technischen und spielerischen Fähigkeiten zum Tragen kommen“, wünscht sich Metschulat. Neben Volkmer fehlen ihm Linus Jasper, Lukas Brümmer (beide Oberschenkelzerrung), Hendrik Glück (Rippenverletzung), Christoph Kammann (Urlaub), Marik Landgraf (Knieprobleme) und Julian Meyer (Aufbautraining). Harpstedts Offensivkraft flößt Huntlosens Übungsleiter Jan Schindler Respekt ein – zumal sein eigenes Team schon 15 Gegentreffer kassiert hat. „Deshalb werden wir erstmal tief stehen und gucken, was Harpstedt macht“, kündigt der B-Lizenzinhaber an. Er muss ohne Kai Harberts (Leistenverletzung) und Leon Fenslage (Urlaub) auskommen. Zudem ist Stefan Merz angeschlagen. Gegen Falkenburg hatte der Kapitän eine Drei-Tore-Gala zelebriert – sein Ausfall würde schmerzen.

VfR Wardenburg – VfL Wildeshausen II (Freitag, 19.30 Uhr): Das Abschlusstraining der Krandel-Kicker ist in diesen Wochen eine einzige Tüftelei. „Wir gucken, wer da ist, und dann basteln wir uns eine Mannschaft“, erläutert Georg Zimmermann. Gut die Hälfte seines 25er-Kaders steht dem VfL-Coach momentan nicht zur Verfügung. Hauke Glück, der beim 0:1 gegen den Ahlhorner SV mit dem Bein gegen den Pfosten geprallt war, will es ebenso probieren wie Florian Düser (Oberschenkelzerrung). Vielleicht steigt auch Nico Krumdiek, der vor anderthalb Monaten eine Bänderverletzung erlitten hatte, wieder in den Übungsbetrieb ein. Doch ein Kandidat für die Partie gegen den Spitzenreiter ist er ebenso wenig wie Marius Meier, der gegen Ahlhorn Gelb-Rot gesehen hatte und demzufolge gesperrt ist. Eine Startelfgarantie gibt Zimmermann hingegen Verteidiger Bennet Smolna aus der A-Jugend sowie Marvin Meyer, der für das Spiel extra seinen Urlaub unterbricht. „Wenn wir alle an Bord hätten, bin ich mir sicher, dass wir im vorderen Mittelfeld mitspielen können“, sagt Zimmermann. Unter den derzeitigen Umständen rechnet er sich gegen den Kreispokalsieger, der mit der Optimalausbeute von zwölf Punkten gestartet ist, jedoch nicht allzu viel aus. „Wardenburg hat eine gut organisierte Abwehr und vorne einige Leute mit Durchschlagskraft. Zuallererst fällt mir da der quirlige Dennis Beckmann ein“, erläutert der 67-Jährige. „Wenn sie nur halbwegs Normalform erreichen, haben wir keine Chance. Aber wir wollen uns wehren, so gut es geht.“

TV Dötlingen – VfL Stenum II (Freitag, 20 Uhr): Dötlingen kassierte zuletzt nicht nur eine herbe 0:4-Pleite beim TSV Ganderkesee. Außerdem verletzte sich Otis Bredehöft. Nun steht fest: Der Abwehrspieler hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen und wird mehrere Monate ausfallen. Auch Gerrit Schüler (Adduktorenprobleme), Joost Hoffrogge und Shqipron Stublla (beide Urlaub) stehen dem Tabellenvorletzten gegen das Schlusslicht nicht zur Verfügung. Dafür kehren Julian Eilers und Bartosz Drozdowski zurück – die beiden Routiniers dürften das Innenverteidigerpärchen bilden. „Wir müssen unbedingt diese katastrophalen Fehler abstellen! Bisher haben wir in jedem spiel Böcke eingebaut und den Gegner zum Toreschießen eingeladen“, fordert Dötlingens Trainer Joachim Puchler. Zudem gelang seinem Team in drei Begegnungen erst ein magerer Treffer. Doch gegen die Stenumer Bezirksliga-Reserve sollen nun „unbedingt drei Punkte her“. Puchler erwartet ein offenes Spiel. „Beide Seiten werden aber eher verhalten beginnen, um nicht wieder in Rückstand zu geraten.“

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