Starker Kupka kompensiert Lehmkuhl-Ausfall – 2:0

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„Leihgabe“ Andreas Kari traf in der Nachspielzeit zum 2:0-Endstand.

Wildeshausen - Im vierten Anlauf hat es endlich geklappt! Nachdem das Fußball-Bezirksligaspiel zwischen dem TV Esenshamm und dem VfL Wildeshausen bereits drei Mal abgesagt worden war, ging die Partie gestern über die Bühne. Durch zwei späte Treffer von Maximilian Seidel und „Leihgabe“ Andreas Kari gewannen die Gäste aus der Huntestadt mit 2:0 (0:0).

Der Sieg gegen die viertbeste Rückrundenmannschaft sei umso höher zu bewerten, da er ohne Jan Lehmkuhl zustande gekommen war, meinte VfL-Trainer Jörg Peuker. Mitteldfeldspieler Lehmkuhl laboriert an einer Schleimbeutelentzündung im Knie. „Das könnte länger dauern“, fürchtet Jörg Peuker einen weiteren Langzeitausfall. Anstelle von Jan Lehmkuhl spielte Alexander Kupka neben Sascha Görke in der Mittelfeldzentrale und bot dort eine hervorragende Leistung. Dabei konnte Kupka zuletzt kaum trainieren.

Esenshamm hatte nach dem 2:5 gegen den BV Bockhorn (BV-Kapitän Patrick Degen schnürte einen Viererpack) Wut im Bauch. Trotzdem kamen die Krandel-Kicker durch Maximilian Seidel (12.) und André Hesselmann (13./Pfosten) zu den ersten Chancen. Eine Schrecksekunde mussten die Gäste überstehen, als Esenshamms Torjäger Bün yamin Kapakli völlig blank am Fünfmeterraum auftauchte und VfL-Keeper Sebastian Pundsack zu einer Glanzparade zwang (33.).

Als Jannik Wallner zu Beginn der zweiten Halbzeit nach Pass von Sascha Görke abzog, hatten die Wildeshauser den Torschrei schon auf den Lippen, doch sein Schuss wurde auf der Linie geklärt (56.). Auch Wallners nächster Versuch (63.) und ein 18-Meter-Geschoss von Sascha Görke (65.) waren noch nicht von Erfolg gekrönt. Aber als Alexander Kupka dann Maximilian Seidel bediente, der aus zehn Metern überlegt einschob, war das hochverdiente 1:0 fällig (82.). In der Nachspielzeit erzielte der eingewechselte Andreas Kari dann sogar noch das 2:0: Die „Leihgabe“ aus der Kreisliga-Mannschaft drückte den Ball aus acht Metern über die Linie (90.+2).

„Ich bin sowas von zufrieden“, freute sich Jörg Peuker, der auch in seiner fünften Partie als VfL-Coach ungeschlagen blieb. „Die Jungs haben das, was wir uns vorgenommen hatten, mit Disziplin und Leidenschaft umgesetzt.“ · mar

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