Tischtennis-Herren des VfL Wildeshausen feiern vorzeitig die Meisterschaft / Verstärkung gesucht

Zu stark für die Bezirksklasse

Machten am Montagabend die Meisterschaft in der 1. Bezirksklasse für den VfL Wildeshausen perfekt (von links): Timo Hoffmann, Ersatzspieler Markus Dünzelmann, Martin Hakemann, Helmut Rang, Andreas Klein und Carsten Brandt. Außerdem gehört Michael Rüdebusch (kl. Bild) zur Mannschaft, er fehlte gegen Hasbergen krankheitsbedingt.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (him) · Aufstieg 2009, Abstieg 2010, und jetzt fährt der Fahrstuhl wieder nach oben: Die Tischtennis-Herren des VfL Wildeshausen haben am Montagabend vorzeitig die Meisterschaft in der 1. Bezirksklasse perfekt gemacht. Gegen den Tabellenletzten TuS Hasbergen fuhren die Wildeshauser mit 9:1 den erwartet deutlichen Heimsieg ein. Zuvor hatten die VfL-Herren das Nachbarschaftsduell gegen die TTG DHI mit 9:2 gewonnen.

Außer der vierten Mannschaft des TTSC Delmenhorst, die vor dem letzten Spieltag drei Punkte zurückliegt, konnte dem VfL niemand das Wasser reichen. Ihren einzigen Punktverlust mussten die Wildeshauser im Hinspiel gegen Delmenhorst verkraften. Mit dem klaren 9:2-Erfolg im Rückspiel stellte das Erfolgsteam um „Frontmann“ Helmut Rang bereits frühzeitig die Weichen auf Meisterschaft.

„Jetzt hoffen wir natürlich, dass wir uns in der kommenden Saison in der Bezirksliga behaupten können, nachdem wir beim ersten Versuch in der vergangenen Spielzeit direkt wieder abgestiegen sind“, lässt Mannschaftsführer Martin Hakemann den Blick bereits in die Zukunft schweifen. Ohne Verstärkungen dürfte es aber erneut schwer werden, deswegen hofft man im VfL-Lager, mit der Rückkehr in die Bezirksliga ausreichend Werbung für eventuelle Neuzugänge gemacht zu haben.

Das Derby gegen Dünsen ließ zu keiner Zeit Spannung aufkommen, zu dominant traten die Wildeshauser auf. Im oberen Paarkreuz holten Helmut Rang, der in der Rückrunde ungeschlagen ist, und Michael Rüdebusch gegen Jan Finke und Peter Röbbeling vier Punkte. Jeweils einmal waren Carsten Brandt, Andreas Klein und Martin Hakemann erfolgreich, außerdem kamen zwei Doppelerfolge von Rang/Rüdebusch und Brandt/Hakemann hinzu. Für die Dünsener taten Stefan Röbbeling/Sören Finke (12:10 im fünften Satz gegen Klein/Hoffmann) und Sören Finke (3:2 gegen Timo Hoffmann) wenigstens etwas für die Ehre.

Mit dem 9:1-Kantersieg am Montagabend in eigener Halle gegen das Schlusslicht aus Hasbergen packten die Celluloidballspezialisten des VfL dann den Deckel auf den Titelgewinn. Brilliant war der Auftritt des Meisters dabei zwar nicht, doch letztlich brannte auch ohne ihre Nummer zwei Michael Rüdebusch nichts an. Mit drei Doppelsiegen durch Brandt/Hakemann, Rang/Dünzelmann und Klein/Hoffmann war die Vorentscheidung zügig gefallen. In den Einzeln gab Carsten Brandt den Ehrenpunkt gegen den stark aufspielenden Ali-Riza Özoguz ab. Auch Helmut Rang tat sich gegen den Spitzenspieler der Gäste schwer, bog aber einen 1:2-Satzrückstand um und machte mit seinem zweiten gewonnenen Einzel an diesem Abend den Heimsieg und die Meisterschaft perfekt. Die weiteren Punkte für den VfL holten Andreas Klein, Timo Hoffmann, Martin Hakemann und Markus Dünzelmann.

Auch wenn die Meisterschaft entschieden ist, bleibt der letzte Spieltag spannend: Nach ihrer 7:9-Heimniederlage gegen die TS Hoykenkamp (nach 6:3-Führung) muss die zweite Mannschaft des VfL Wildeshausen morgen Abend (20.15 Uhr) gegen Hasbergen gewinnen, um den Relegationsplatz zu erreichen. Tagsdrauf soll die eigene „Erste“ mit einem Auswärtssieg in Hoykenkamp für die notwendige Schützenhilfe sorgen.

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