Staffelleiter Sabisch erinnert vor Hängepartie an Pflicht zum Heimrechttausch

„Die sind schwer zu knacken“

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Für sie ist bereits Winterpause: Wildeshausens Jan Lehmkuhl (l.) und Abdins Can Blümel stehen ihren Teams morgen nicht zur Verfügung.

Wildeshausen - Wann hat es das zuletzt gegeben? Wenn das Wetter an diesem Wochenende noch mal mitspielt, geht die Fußball-Bezirksliga mit annähernd glattgezogener Tabelle in die Winterpause. Sollte das Spiel zwischen dem SV Tur Abdin und dem VfL Wildeshausen wie geplant morgen ab 14 Uhr über die Bühne gehen, gibt es lediglich eine Hängepartie (BV Bockhorn – STV Voslapp; Nachholtermin: 4. April, 16 Uhr).

Damit keine zweite hinzukommt, hat Staffelleiter Klaus Sabisch den SV Tur Abdin und den VfL Wildeshausen per E-Mail noch einmal eindringlich auf die Pflicht zum Heimrechttausch hingewiesen, sollte nicht im Delmenhorster Stadion gespielt werden können. Aber danach sah es zumindest gestern noch nicht aus. „So lange es trocken bleibt, stehen die Chancen nicht schlecht – wenn es regnet oder schneit, wird’s eng“, sagte Abdin-Coach Andree Höttges am Nachmittag. Schon beim 5:0 gegen Schlusslicht RW Sande am vergangenen Sonntag sei das Geläuf „recht schmierig“ gewesen.

Davon konnte sich Marcel Bragula vor Ort überzeugen. Der VfL-Trainer nutzte die Gelegenheit, um zu spionieren. Doch wichtige Erkenntnisse gewann er dabei nicht. „Ich hab’ schon nach zehn Minuten mein Schreibzeug weggepackt. Das war kein Maßstab. Tur Abdin hätte gegen Sandes Notelf sogar zweistellig gewinnen können, wenn nicht müssen“, berichtete Bragula.

Aber auch so kennt er die Stärken des Tabellendritten. Die Gastgeber verfügen mit Mikel Kirst über einen Torhüter, den Bragula zu den „top Drei der Liga“ zählt. Die Abwehr um Kapitän Daniel Karli ist mit 14 Gegentreffer die zweitbeste der Spielklasse. „Das ist keine Rama-Truppe! Die sind schwer zu knacken und haben nicht umsonst unentschieden gegen Atlas gespielt und nur gegen den Heidmühler FC verloren“, erläuterte Bragula. Aber auch offensiv hat Abdin einiges zu bieten, zum Beispiel den elffachen Torschützen Simon Matta.

Die Wildeshauser, die weiter ohne Jan Lehmkuhl (Leistenprobleme) auskommen müssen, könnten mit einem Sieg den Rückstand auf Spitzenreiter Atlas auf zwei Punkte eindampfen. „Dann hätten wir alles in unserer eigenen Hand“, betont Marcel Bragula. Auch den Atlas-Anhängern ist die Bedeutung der Partie offensichtlich bewusst, denn wie zu vernehmen war, wollen sie den Delmenhorster Stadtrivalen zahlreich unterstützen. Andree Höttges, der neben den langzeitverletzten Aho Hanno und Manuel Celik auch auf Spielmacher Can Blümel verzichten muss, rechnet jedenfalls mit einer großen Kulisse.

mar

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