Frank Diekmann stellt beim Hamburg-Triathlon persönlichen Streckenrekord auf

Sprung wechselt am schnellsten

Da Anja Plasger (Bild links) nach einem Radunfall noch nicht wieder ganz fit ist, war sie mit ihrer Leistung in Hamburg ganz zufrieden. Ihr HTB-Kollege Thomas Sprung (Bild rechts) wechselte schnell und gewann das Laufduell gegen Detlef Meinert. - Fotos: Harpstedter TB

Harpstedt - Schwimmen in der Alster, Rad fahren an der Elbe und laufen rund um den Rathausmarkt – der Hamburg-Triathlon hat allerhand zu bieten. Auch deshalb sind Anja Plasger, Thomas Sprung, Frank Diekmann und Lüder Behrens vom Harpstedter TB immer wieder gerne in der Hansestadt am Start. Dagegen feierten ihre Vereinskollegen Arwed und Detlef Meinert in diesem Jahr ihre Hamburg-Premiere. Insgesamt nahmen rund 10 500 Ausdauerathleten an den unterschiedlichen Wettbewerben teil. Neben der Weltelite waren auch viele Hobbysportler dabei.

Frank Diekmann hatte sich bei seinem achten Hamburg-Start für die Sprintdistanz über 500 Meter schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren und fünf Kilometer laufen entschieden. Im Wasser zwang ihn die Enge unter der Jungfernstiegbrücke zum Wechsel vom Kraul- in den Bruststil. Trotzdem erzielte er seine bisher beste Schwimmzeit in Hamburg. Und nicht nur das: Diekmann unterbot seinen persönlichen Streckenrekord um 2:30 Minuten und kam nach 1:18:14 Stunden ins Ziel. Mit diesem Ergebnis war er sehr zufrieden.

Seine fünf HTB-Mitstreiter wagten sich am nächsten Morgen um 6.50 Uhr auf die olympische Distanz. Zuvor mussten sie ihre Plätze in der mit 500 Metern längsten Wechselzone der Welt vorbereiten. Schwimmstart war direkt am Jungfernstieg. Von dort ging es unter der Kennedybrücke hindurch, um die Wendeboje herum und zurück in die kleine Alster, wo nach 1,5 Kilometern der Ausstieg erreicht war.

Die erste Teildisziplin behagte Arwed Meinert überhaupt nicht. Die Badekappe des HTB-Youngsters war zu eng und rutschte ihm bald vom Kopf. Außerdem beschlug seine Schwimmbrille. Obwohl sich Meinert orientierungslos fühlte, stieg er bereits nach 27:42 Minuten aus dem Wasser. Gut fünf Zeigerumdrehungen später saßen dann auch alle anderen Harpstedter im Sattel.

Die 40 Kilometer lange Radstrecke bestand aus zwei Runden. Windschattenfahren war nicht erlaubt, aber auf dem engen und vollen Kurs nicht immer zu vermeiden. Für das HTB-Quintett lief alles nach Plan. Durch das Gewusel wurde es in der Wechselzone etwas unübersichtlich – den richtigen Platz wiederzufinden, gestaltete sich leicht problematisch.

Auf der fünf Kilometer langen Laufrunde bemerkte Thomas Sprung kurz nach dem Wendepunkt, dass ihm Detlef Meinert dicht auf den Fersen war. Obwohl Meinert eigentlich der stärkere Läufer ist, behielt Sprung die Nase vorn.

Als erster HTB-Athlet erreichte Arwed Meinert nach 2:19:09 Stunden das Ziel. Es folgten Sprung, Meinert senior und Behrens. Gemeinsam warteten sie auf Anja Plasger, die nach einem Radunfall im Frühjahr noch nicht wieder ganz fit ist. Deshalb war sie mit ihrer Zeit von 2:58:37 Stunden sehr zufrieden.

Da in Hamburg die Wechselzeiten nicht wie sonst üblich den Diziplinen zugeschlagen, sondern einzeln in den Ergebnislisten aufgeführt werden, lässt sich auch der schnellste Wechsler ermitteln. Hier führte Thomas Sprung, der keine acht Minuten für die beiden Wechsel benötigte, das HTB-interne Ranking an.

Ergebnisse

Sprintdistanz: 317. Frank Diekmann (AK 45: 55.) 1:18:14 Stunden

Olympische Distanz: Frauen: 366. Anja Plasger (Sen2: 52.) 2:58:37 Stunden; Männer: 167. Arwed Meinert (AK 1: 12.) 2:19:09, 552. Thomas Sprung (Sen2: 70.) 2:29:30, 612. Detlef Meinert (Sen2: 80.) 2:30:40, 956. Lüder Behrens (Sen3: 105.) 2:36:50

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