Spitzenreiter VfK 01 Berlin gastiert heute in Ahlhorn und morgen in Brettorf

Neuefeind steuert auf „Wiedergutmachungskurs“

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Im Derby gegen den Ahlhorner SV in starker Form: Brettorfs Schlagmann Tobias Kläner.

Brettorf/Ahlhorn - Einsam zieht der VfK 01 Berlin an der Tabellenspitze der Faustball-Bundesliga seine Kreise. In den bisherigen fünf Partien hat der Klassenprimus erst einen einzigen Satz abgegeben. Das dürfte sich jedoch an diesem Wochenende ändern. Heute, 18 Uhr, muss die Mannschaft von VfK-Trainer Roland Schubert zunächst beim Tabellenzweiten Ahlhorner SV antreten, morgen, 11 Uhr, dann beim drittplatzierten TV Brettorf.

Nach der 2:5-Derbyniederlage in Brettorf will ASVCoach Thomas Neuefeind mit seinem Team den „Wiedergutmachungskurs“ einschlagen: „Unser Ziel ist es, so nah wie möglich an unsere Topform heranzukommen und ein gutes Spiel abzuliefern – wenn dann noch ein Sieg dabei rausspringt, umso besser.“ Allerdings könnten seine Schützlinge seit dem Nationalmannschaftslehrgang „ein bisschen motivierter sein“, mäkelt Neuefeind. Weitere Störfaktoren seinen die Temperaturschwankungen und das Gildefest in Wildeshausen gewesen. Eine ideale Vorbereitung sieht anders aus. „Aber im Abschlusstraining können sich die Jungs ja noch mal so richtig austoben...“, meinte Neuefeind vielsagend. Immerhin hat er keine Ausfälle zu beklagen.

Auch sein Brettorfer Trainerkollege Ralf Kreye kann gegen den Spitzenreiter aus dem Vollen schöpfen. Die Knieverletzung, die sich Marc Lange am vergangenen Freitag im Derby zugezogen hatte, entpuppte sich lediglich als Prellung. Bereits am Dienstag habe der Abwehrspieler wieder mittrainiert, berichtet Kreye: „Marc ist voll da!“ Weil Jens von Seggern noch Trainingsrückstand hat, verzichtet der Coach auf die Nominierung des Angreifers. Als siebter Mann steht Jörn Kläner im Kader.

„Ich wünsche mir, dass die Mannschaft das fortsetzt, was sie gegen Ahlhorn gezeigt hat“, sagt Ralf Kreye. Er wisse selbst, wie schwer es wird, Berlin zu schlagen. „Trotzdem müssen wir an uns glauben und dürfen nicht zu viel Respekt zeigen.“ Im Hinspiel ging seine Crew nach einer 1:0-Satzführung sang- und klanglos mit 1:5 ein.

Dem ASV fehlt in dieser Saison noch ein Vergleichserlebnis mit den Berlinern. Trotzdem ist auch Thomas Neuefeind bewusst, worauf es heute ankommen wird: „Wir müssen Lukas Schubert möglichst aus dem Spiel halten, die Angabe gut aufnehmen und dann aus einem vernünftigen Zuspiel zum Erfolg kommen.“ Für Ralf Kreye ist Nationalmannschaftsangreifer Schubert ebenfalls eine Schlüsselfigur: „Ich hoffe, dass die Jungs meine Tipps annehmen, wie er schlägt.“mar

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