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Spielertrainerin Köhrmann will alte Rechnung begleichen

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Von: Julian Diekmann

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Gut genug, Ohligs zu schlagen, sind wir allemal“, ist sich Janna Köhrmann sicher.
Gut genug, Ohligs zu schlagen, sind wir allemal“, ist sich Janna Köhrmann sicher. © wie

Unterschiedlicher könnten die Aufgaben für die Bundesliga-Faustballerinnen des Ahlhorner SV an diesem Wochenende nicht sein. Während die Mannschaft um Spielertrainerin Janna Köhrmann ihr erstes Ligaspiel des neuen Jahres am Sonntag (ab 11 Uhr) ausgerechnet beim Ausrichter und Überraschungstabellenführer Ohligser TV bestreiten muss, sollte das anschließende Duell gegen den Tabellenletzten TSV Essel keine große Gefahr darstellen.

Ahlhorn – „Das ist schon etwas kurios, erst gegen den Ersten und dann gegen den Letzten spielen zu müssen“, gesteht Köhrmann: „Dennoch freuen wir uns auf die Aufgabe. Gerade gegen Ohligs haben wir noch eine Rechnung offen.“ Damit spricht die Spielertrainerin das Hinspiel Mitte November an. Damals hatten die Ahlhornerinnen in eigener Halle unglücklich mit 1:3 verloren. Während die ersten beiden Sätze mit 11:9 und 11:6 an die Gäste gingen, schnappte sich der ASV Durchgang drei mit 11:9. „Den vierten Satz hatten wir mit etwas Pech 13:15 verloren“, erinnert sich Köhrmann: „Es war damals auf jeden Fall mehr drin für uns. Hätten wir den vierten Abschnitt für uns entschieden, bin ich mir sicher, dass wir das Spiel noch gedreht hätten. Von daher haben wir noch etwas gutzumachen. Gut genug, Ohligs zu schlagen, sind wir allemal.“

Schlagen wollen sie anschließend auch Essel. „Hier planen wir auf jeden Fall zwei Punkte ein“, lässt die ASV-Trainerin keine Zweifel aufkommen. Mit abgeschlagenen 2:22 Punkten zieren die Esselerinnen den letzten Tabellenplatz. Insofern sollte ein Sieg lediglich Formsache sein. Doch Köhrmann warnt. „Essel ist eine junge, aufstrebende Mannschaft, die man auf keinen Fall unterschätzen darf. Sollten wir das Spiel gegen Ohligs nicht gewinnen, könnte die Stimmung im Team kippen. Dann wird es auch gegen einen Tabellenletzten wie Essel ganz schwer.“

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