DFBL-Präsidium verständigt sich auf Saisonfortsetzung

Spielbetrieb in Faustball-Bundesligen geht weiter

Porträtfoto von DFBL-Präsident Ulrich Meiners.
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Für die Saisonfortsetzung: DFBL-Präsident Ulrich Meiners.

Ahlhorn – Während andere Sportarten vor der vierten Coronawelle kapituliert und ihren Spielbetrieb unterbrochen haben, wird die Deutsche Faustball-Liga (DFBL) die Bundesliga-Hallensaison 2021/2022 unter Beachtung der verschärften Bedingungen auch an den nächsten Wochenenden fortsetzen. Darauf haben sich die Mitglieder des DFBL-Präsidiums während einer Videokonferenz am Montagabend verständigt.

„Wir haben lange diskutiert. Am Ende hat sich eine große Mehrheit dafür ausgesprochen, dass wir die Saison fortführen“, berichtet DFBL-Präsident Ulrich Meiners im Gespräch mit unserer Zeitung. Der 68-jährige Ahlhorner und seine Kollegen meinen, diese Entscheidung verantworten zu können, weil es beim Faustball im Gegensatz zu anderen Sportarten keine überfüllten Hallen, sondern eher viel Platz gebe und in der Regel nur eine überschaubare Zahl an Personen anwesend sei. „Somit gibt es im Normalfall auch kein Problem mit Infektionen“, sagt Meiners. Zwar habe es in der laufenden Saison vereinzelt Coronafälle gegeben, so dass Mannschaften nicht antreten konnten. Aber dass sich während eines Spiels jemand angesteckt habe, ist Meiners nicht bekannt.

Bei den Spielen gelten weiterhin die örtlichen Bestimmungen und das Hygienekonzept der DFBL. Das Präsidium empfiehlt, alle Partien unter 2G-plus-Bedingungen auszutragen, die sowohl für Aktive als auch für Zuschauer gelten. Meiners plädiert dafür, dass sich die Auswärtsteams bereits vor der Abfahrt zu den Spielen testen.

Bei seiner Entscheidung musste das DFBL-Präsidium auch im Blick haben, dass die Situation und die geltenden Regeln von Bundesland zu Bundesland verschieden sind. Meiners verhehlt denn auch nicht, dass es gerade aus Thüringen, Sachsen und Bayern, wo die Pandemie besonders schlimm wütet, auch kritische Stimmen gegeben habe.

Am 17. Januar will sich das DFBL-Präsidium erneut zusammenschalten und über die Situation beraten. „Ich hoffe, dass dann wieder bessere Bedingungen herrschen“, sagt Meiners. Der DFBL-Chef betont: „Die Gesundheit aller steht im Vordergrund.“

Zuschauerbeschränkung beim Landkreisderby
Das Derby zwischen den Erstliga-Faustballern des Ahlhorner SV und TV Brettorf ist normalerweise ein Publikumsmagnet. In Vor-Corona-Zeiten war die Tribüne in der Ahlhorner Sporthalle Am Lemsen fast immer bis auf den letzten Platz gefüllt. Wenn die beiden Landkreisrivalen an diesem Freitag, 10. Dezember, 20 Uhr, aufeinandertreffen, ist alles anders als sonst. „Wir werden höchstens 30 Prozent der Plätze besetzen“, kündigt ASV-Faustballabteilungsleiter Ulrich Meiners an. Das bedeutet, dass in etwa 100 Zuschauer dabei sein können. „Und es wäre von Vorteil, wenn sie sich vorher bei Sven Wilke anmelden würden, damit wir den Überblick behalten“, sagt Meiners. Einlass bekommen nur Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind. Zusätzlich müssen sie einen tagesaktuellen negativen Coronatest vorweisen (2G plus). „Und in der Halle besteht Maskenpflicht“, betont Meiners.

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