1:1 gegen Obenstrohe / Wildeshausens Trainer ist stolz auf Energieleistung

„Sonntagsschuss“ kostet Peuker erstmals Punkte

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Andre Hesselmann (rechts) traf zum 1:0 für Wildeshausen beim TuS Obenstrohe. ·

Wildeshausen - Es lässt sich weiter gut an mit Jörg Peuker als „Chef“ auf der Bank des Bezirksligisten VfL Wildeshausen. Im seinem dritten Spiel als hauptverantwortlicher Trainer gab es mit dem 1:1 (0:0) beim TuS Obenstrohe zwar erstmals keinen Sieg, aber „wir müssen die Kirche auch mal im Dorf lassen. Was die Jungs trotz aller Umwägbarkeiten Woche für Woche leisten, ist aller Ehren wert“, sagte Peuker.

Die Partie des Tabellenzweiten (Obenstrohe) gegen den -dritten (Wildeshausen) hielt, was sie im Vorfeld versprochen hatte. Den besseren Start erwischten die Hausherren, was Peuker nicht überraschte. „Obenstrohe ist keine Laufkundschaft, sie mussten alles probieren, um Spitzenreiter Wahnbek vielleicht doch noch etwas ärgern zu können.“ Das Team von Gerold Steindor bestimmte den ersten Abschnitt, scheiterte jedoch immer wieder am starken Sebastian Pundsack. Vor allem in der 30. Minute musste der VfL-Keeper sein ganzes Können unter Beweis stellen, als er zunächst mit einem Reflex auf der Linie rettete und auch den Nachschuss noch entschärfte. „In der erste Halbzeit haben wir nicht gut verschoben, so dass Obenstrohe zu viele Räume zur Verfügung hatte“, analysierte Peuker.

Nach der Kabinenansprache erhöhte Wildeshausen aber den Druck: Nach einer Flanke von Jannik Wallner scheiterte zwar zunächst Sascha Goerke, doch im anschließenden Getümmel behielt Andre Hesselmann den Überblick und traf zum 1:0 (54.). Der VfL war jetzt drauf und dran, dass zweite Tor nachzulegen, doch Goerke (62.) und Wallner (67.) scheiterten knapp.

Obenstrohe musste dem Anfangstempo Tribut zollen und brachte aus dem Spiel heraus nichts mehr zustande. In der 70. Minute zeigte sich allerdings, dass der TuS mit Dennis Jöstingmeier einen der Toptorjäger der Liga in seinen Reihen hat. Jöstingmeier hielt aus mehr als 25 Metern drauf, der Ball schlug zum 1:1-Ausgleich ein. „Von 100 Versuchen gehen 99 davon vorbei“, meinte Peuker: „Wäre dieser Sonntagsschuss nicht gewesen, gewinnen wir das Ding hier.“

Doch die Enttäuschung wich schnell dem Stolz. „Kompliment an das ganze Team. Zwar hat uns Obenstrohe in der ersten Halbzeit gut zugesetzt, als uns Sebastian Pundsack im Spiel gehalten hat. Im zweiten Durchgang war es dann aber wirklich top, was die Jungs trotz der recht hohen Temperaturen noch auf den Platz bringen konnten“, sagte Peuker. · wie

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