Wildeshauser Schachspieler belegen auf der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft den zehnten Platz

SKW-Jugend erreicht Minimalziel

Im Spiel gegen Ettlingen kassierten die Wildeshauser eine unglückliche Niederlage.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (him) · Der Traum von einer Medaille erfüllte sich nicht: Mit Platz zehn kehrte die U 12-Schülermannschaft des Schach-Klubs Wildeshausen (SKW) von der Deutschen Meisterschaft in Arendsee zurück. „Wir hatten uns zwar mehr erhofft“, gab Trainer Jens Kahlenberg zu, „aber wenigstens haben wir unser Minimalziel erreicht.“ Und das sei ein Platz unter den „Top10“ gewesen.

„Um ganz vorne zu landen, hätte es auf allen Positionen funktionieren müssen“, erklärte Jens Kahlenberg, warum es nicht zum erhofften Medaillenplatz gereicht hatte. Während des gesamten Turnierverlaufs war es lediglich Maurice Finke an Position drei, der sein Potenzial komplett ausschöpfen konnte. Spitzenspieler Spartak Grigorian agierte im Rahmen seiner Möglichkeiten, Rudi Stukenborg und Julien Duchow blieben etwas hinter den Erwartungen zurück.

Als Knackpunkt sah der Wildeshauser Trainer die 1:3-Niederlage in der vierten Spielrunde gegen Ettlingen. Ausgerechnet in dieser Begegnung leistete sich mit Maurice Finke der beständigste SKW-Akteur einen Fauxpas, so dass unter dem Strich die beiden halben Punktgewinne von Spartak Grigorian und Rudi Stukenborg nicht ausreichten. „Das war bereits ein erster Schock für die Jungs“, meinte Jens Kahlenberg und sah eine mögliche Medaille schon früh aus den Händen gleiten. Als in der sechsten Runde mit dem 1,5:2,5 gegen Brackel ein weiterer nicht eingeplanter „Patzer“ folgte, war der Zug in Richtung Spitzenplätze endgültig abgefahren. Im abschließenden Spiel gegen den SV Motor Eberswalde erkämpften sich die Wildeshauser ein 2:2 und sicherten sich damit immerhin die Top10-Platzierung.

Souveräner neuer Deutscher Meister wurde das favorisierte Team von Makkabi Berlin vor der BSG Chemie Leipzig und dem Hamburger SK. „Diese drei Teams waren schon überragend“, erklärte Kahlenberg. Aber auch das eigene Abschneiden wollte der Wildeshauser Trainer nicht allzu negativ bewerten. „Sicherlich waren die Jungs mit ihrem Ergebnis nicht zufrieden, aber unter dem Strich überwiegt doch ein gutes Gefühl, überhaupt auf der Deutschen Meisterschaft dabei gewesen zu sein.“

Viel Zeit zum Ausruhen gibt es jetzt für die Wildeshauser Schachspieler allerdings nicht, denn bereits ab dem 3. Januar geht es für Spartak Grigorian, Maurice Finke sowie Satenik Grigorian und Sebastian Wernke-Schmiesing mit der offenen niedersächsischen Meisterschaft in Verden weiter.

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