KSB-Chef im Amt bestätigt / Ellen Deepe erhält goldene LSB-Ehrennadel

Skatulla stolz auf Zusammenhalt

Machen weiter: Der KSB-Vorsitzende Jörg Skatulla (v.l.) und seine Stellvertreter Holger Kreye (Fachverbandsangelegenheiten und Leistungssport), Nikolas Lienemann (Finanzen) sowie Dieter Holsten (Ausbildung) wurden für zwei Jahre wiedergewählt.
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Machen weiter: Der KSB-Vorsitzende Jörg Skatulla (v.l.) und seine Stellvertreter Holger Kreye (Fachverbandsangelegenheiten und Leistungssport), Nikolas Lienemann (Finanzen) sowie Dieter Holsten (Ausbildung) wurden für zwei Jahre wiedergewählt.

Hude – Allein die Organisation des diesjährigen Kreissporttages war eine logistische Meisterleistung. Galt es doch, wegen der Coronapandemie ein ausgeklügeltes Hygienekonzept zu erstellen. Aus diesem Grund versammelten sich die Delegierten diesmal nicht in einem Gaststättensaal, sondern im 300 Quadratmeter großen Festzelt des Vielstedter Bauernhauses in Hude. Um eine ausreichende Belüftung zu gewährleisten, blieben die Zeltwände teilweise offen.

„In Hude haben wir kreative Gastwirte, die diese Veranstaltung mit ermöglicht haben. Ich freue mich sehr, dass Hude unter diesen schwierigen Bedingungen Gastgeber ist“, sagte Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew in seinem Grußwort an die Adresse der 73 Delegierten. Zum Vergleich: Im Vorjahr nahmen 84 Stimmberechtigte am Kreissporttag teil.

Die Pandemie beeinflusste im vergangenen halben Jahr auch die Arbeit des Kreissportbundes (KSB). „Wir haben solidarisch zusammengehalten. Darauf bin ich stolz“, sagte der KSB-Vorsitzende Jörg Skatulla in seinem Bericht. Der 51-Jährige gab außerdem bekannt, dass nach dem Ausscheiden von Sabine Wieczorek zahlreiche Bewerbungen für die vakante Stelle in der Geschäftsführung eingegangen seien. Das Rennen machte Sönke Spille. Der Haidhäuser wird den Vereinen ab dem 1. Oktober mit Rat und Tat zur Seite stehen. Übergangsweise hatte Celina Kreye die Aufgaben der Geschäftsstelle erledigt.

Bei den anstehenden Wahlen mussten fünf Posten turnusgemäß besetzt werden. Die Delegierten bestätigten KSB-Chef Skatulla und seine Stellvertreter Nikolas Lienemann (Finanzen), Dieter Holsten (Ausbildung), Horst Bokelmann (Sportentwicklung) und Holger Kreye (Fachverbandsangelegenheiten und Leistungssport) für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern.

Mit der goldenen Ehrennadel des Landessportbundes (LSB) zeichnete Skatulla Ellen Deepe vom TSV Großenkneten aus. Die Mitbegründerin der TSV-Handballabteilung ist seit März 1990 zweite Vorsitzende ihres Vereins. „Du bist ein Vorbild für alle Frauen im Ehrenamt“, lobte Skatulla.

Der KSB-Sportabzeichenbeauftragte Ingolf Bahr ehrte fünf „Wiederholungstäter“. Renate Otte und Inge Schulze vom TSV Hoyerswege hatten die Disziplinen zum 50. Mal gemeistert. Inge Breithaupt vom TV Falkenburg legte die Gold-Prüfung zum 45. Mal ab. Bahr würdigte außerdem Klaus Böttcher (TSV Großenkneten) und Bernd Mathiebe (VfL Wildeshausen) für ihr 40-jähriges ehrenamtliches Engagement als Prüfer.

Über den Partner Club-Hero bietet der KSB seinen Mitgliedsvereinen eine Vereinsapp an, die die Ehrenamtlichen unterstützen und deren Arbeit erleichtern soll. „Jeder kennt die Zettelwirtschaft bei neuen Mitgliedern. Über die Vereinsapp wird ein digitaler Prozess geschaffen, der von der Probemitgliedschaft bis zum Beitragseinzug alles abwickeln kann“, erläuterte Dr. Manfred Hoogestraat von der Hochschule Emden/Leer. Der Geschäftsführer des Instituts für Projektorientierte Lehre unterstützt junge Unternehmen. Das Start-up Club-Hero verstehe sich dabei als „Betriebssystem für die Vereine“.

Wie Schatzmeister Lienemann bei der Vorstellung seines Haushaltsvoranschlages erklärte, werde die Coronapandemie die Arbeit des KSB zunächst auch weiterhin stark beeinflussen. „Wir wissen noch nicht ganz genau, ob es einige Förderungen so geben wird oder ob Veranstaltungen wie geplant stattfinden“, meinte Lienemann.

Und Skatulla betonte, dass die Digitalisierung, die bereits vor der Coronakrise angeschoben wurde, auch in Zukunft eine zentrale Rolle spielen werde. Der Sport selbst sei ein unverzichtbarer Teil des sozialen Zusammenlebens. „Sportvereine bieten sozialen Rückhalt für alle, fördern die Solidarität und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft“, hob Skatulla hervor.

Am Stichtag 31. Dezember 2019 waren 156 Vereine mit insgesamt 47 091 Mitgliedern unter dem Dach des KSB zusammengeschlossen.

Von Tamino Büttner

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