Selbstvertrauen steigt, aber Überheblichkeit gibt es beim Liga-Primus nicht

Ahlhorn will weiter auf der Welle des Derbysieges reiten

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Auch auf Tim Albrecht wird es wieder ankommen. Der Ahlhorner Defensivspezialist zeigte schon im Hinspiel gegen Kellinghusen einige spektakuläre Rettungstaten.

Ahlhorn - Der Derbysieg gegen den TV Brettorf hat das Selbstvertrauen bei den Ahlhorner Bundesliga-Faustballern noch einmal auf ein neues Level gehoben. In der bisherigen Saison läuft es einfach rund. Der Ahlhorner SV thront mit sieben Siegen aus sieben Spielen an der Tabellenspitze, doch ASV-Trainer Thomas Neuefeind möchte dies noch nicht überbewertet wissen.

„Es gibt derzeit in der Bundesliga Nord ‚nur‘ drei Top-Teams: Brettorf, Berlin und uns. Und dann muss man bedenken, dass wir erst ein Spiel gegen eines dieser beiden Teams hatten.“

Das war eben jener Derbyerfolg vom vergangenen Wochenende. „Das war natürlich wichtig“, sagt Neuefeind: „Gerade weil es schon etwas her war, dass wir gegen Brettorf gewinnen konnten.“ Jetzt warten mit der Partie beim SV Moslesfehn (heute, 18.30 Uhr) und dem Heimspiel gegen den VfL Kellinghusen (morgen, 16 Uhr) zwei vermeintliche Underdog-Teams auf die Ahlhorner. „Aber diese Spiele müssen auch erst einmal gewonnen werden“, zeigt sich Neuefeind gewarnt. Nicht unbegründet. Denn schon im Hinspiel gegen den Aufsteiger Moslesfehn hatten die Ahlhorner so ihre Probleme, lagen mit 0:2 Sätzen zurück, bevor sie die Partie in einen 5:2-Erfolg drehen konnten. „Moslesfehn hat uns das Leben wirklich schwer gemacht. Sie haben ein junges Team mit einer guten Abwehrarbeit“, lobt Neuefeind: „Vorne fehlt ihnen allerdings noch ein bisschen die Durchschlagskraft.“

Die hat der ASV vor allem dank Christoph Johannes. Seine Power bewies er zuletzt am vergangenen Wochenende beim 5:1-Erfolg gegen Kellinghusen, den morgigen Gegner. „Zuletzt haben wir auch gegen Kellinghusen den ersten Satz abgegeben. Das machen wir ja in dieser Saison ganz gerne mal. Da haben wir etwas Anlaufschwierigkeiten“, sagt Neuefeind. Tatsächlich verloren die Ahlhorner in vier von bisher sieben Saisonspielen den ersten Durchgang. Bei Kellinghusen gilt es vor allem auf Angreifer Rouven Kadgien zu achten, der häufig mit präzisen Angaben überzeugt. Doch trotzdem gehen die Ahlhorner als Favorit in beide Spiele. „Wenn man sich die Tabellensituation anschaut, sollte es eigentlich schon klappen“, sagt Neuefeind vor den Partien gegen den Siebten (Moslesfehn) sowie Sechsten (Kellinghusen). Der zuletzt starke Arne Grotelüschen wird dieses Mal allerdings nicht maßgerecht für Johannes vorbereiten können. Der 18-jährige Angreifer ist auf Klassenfahrt.

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