Wildeshausens Youngster hat 3:0 auf dem Fuß, Heidmühler FC effektiver – 2:2

Seidel verpasst Knockout, Jashari wendet das Blatt

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Maximilian Seidel bereitete zunächst das 1:0 durch Tobias Düser mustergültig vor. Kurz nach der Pause hatte der VfL-Youngster gar die Entscheidung auf dem Fuß, doch ein Heidmühler Verteidiger rettete auf der Linie. ·

Wildeshausen - SCHORTENS · Es lief die 47. Minute beim Bezirksliga-Spiel zwischen dem Heidmühler FC und dem VfL Wildeshausen. Beim Stand von 2:0 für Wildeshausen umkurvte Maximilian Seidel FC-Keeper Marcel Westermann, schoss aus spitzem Winkel, doch ein Heidmühler Akteur konnte mit einer Rettungsaktion auf der Linie den Knockout für die Gastgeber verhindern. Es war der Knackpunkt in dieser Partie, denn nur sechs Minuten später hatten die Gastgeber mit zwei Treffern das Blatt zum 2:2-Endstand gewendet.

„Maxi ist so ein toller Junge“, sagte VfL-Trainer Klaus Ebel hinterher, „aber ab und an fehlt ihm einfach noch die Kaltschnäuzigkeit.“ Was für ein immenses Potenzial der angesprochene Seidel hat, wurde bereits beim Wildeshauser Führungstreffer deutlich. Der VfL-Youngster tankte sich durch und bediente mustergültig Tobias Düser, der nur noch seinen Fuß zum 1:0 (35.) hinhalten musste. Noch vor der Halbzeit hämmerte Sascha Görke aus 20 Metern den Ball zum 2:0 (44.) in den Winkel.

Doch nachdem die Heidmühler kurz nach der Halbzeit bei der angesprochenen Szene auf der Linie Seidels Chance vereitelten, drehten sie in Person von Dardan Jashari auf. Zunächst traf der FC-Goalgetter mit einem Freistoß (50.), bevor er nur drei Minuten später in einem Gewühl im Wildeshauser Sechzehner die Übersicht behielt und auf 2:2 stellte.

Nach knapp einer Stunde Spielzeit hatte wieder Seidel das 3:2 für Wildeshausen auf dem Fuß, doch abermals klärten die Gastgeber den Ball auf der Linie. Die Gäste wirkten nun fast wütend, wollten mit aller Macht doch noch die drei Punkte mit auf die Heimreise nehmen. Doch dem gerade erst eingewechselte Majues Gebhardt-Bauer versprang der Ball im letzten Moment (71.). Kurze Zeit später hätte Heidmühles Lennart Brunet mit seinem Versuch aus der zweiten Reihe den Spielverlauf fast vollends ad absurdum geführt, doch VfL-Keeper Sebastian Pundsack war zur Stelle. Es war schon fast tragisch, als drei Minuten vor dem Ende wieder ein FC-Verteidiger auf der Linie einen Versuch von Gebhardt-Bauer zunichte machte. „Das erste Mal seit Wochen hatten wir wieder massig Torchancen. Dann ist es allerdings zu wenig, nur zwei Treffer zu erzielen. Letztlich haben uns aber drei Minuten um den verdienten Lohn gebracht“, schlussfolgerte Ebel. · wie

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